Seetaler Alpe
380 Soldaten übten Gefechtsdienst in der Steiermark
Vom 9. bis 21. Oktober 2023 übten 300 Soldaten des Milizstandes des Jägerbataillons Kärnten gemeinsam mit 80 Berufssoldatinnen und -soldaten des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe in der Steiermark.
© MAWA/Bundesheer
Das Herbstwetter konnte perfekt für die Ausbildungsthemen Gefechtsdienst und Scharfschießen genutzt werden. Eine Besonderheit war die Gliederung der teilnehmenden Kräfte, in der Berufs- und Milizsoldaten zusammengemischt wurden, um die Einsatzfähigkeit für das Übungsszenario herzustellen. Die geforderten Aufgaben wiesen sich als eine willkommene Herausforderung in taktischer Hinsicht seitens der Einheitskommandanten, wie auch körperlich anspruchsvoll für alle teilnehmenden Soldaten.
Besuch des Kärntner Militärkommandanten
„Es gibt nur ein Bundesheer und keine Differenzierung zwischen Miliz- und Berufssoldaten!“, so die Worte des neuen Militärkommandanten von Kärnten, Brigadier Philipp Eder, der die übenden Soldaten am Truppenübungsplatz besuchte und begeistert die Leistung gelobt hat. Festgestellt wurde wiederholt, dass die Bereitschaft der Miliz groß ist, dass trotz oft ebenfalls wesentlicher ziviler Berufstätigkeit, sich die Milizsoldaten freispielen für Ausbildungen und Übungstage, um so einen wesentlichen Beitrag an der Einsatzbereitschaft des Österreichischen Bundesheeres zu leisten.
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Ergänzung durch Vermischung
Die Vermischung aus 300 Miliz- und 80 Berufssoldaten hat gezeigt, dass sich beide Seiten durch die jeweiligen Stärken gut ergänzen: eingespielte militärische Struktur und Know-How des Berufspersonals, wie ausreichend Mannesstärke, Motivation und innovative Zugänge seitens der Miliz.

