Ausstellung

Stadt­bü­che­rei St. Veit zeigt Künst­le­ri­sche Schät­ze

Die neue Ausstellung ab 8. November verbindet die St. Veiter Objektkünstlerin Doris Kaltenegger und die Malerin Petra Treffner.

Stadt­bü­che­rei St. Veit zeigt Künst­le­ri­sche Schät­ze Die Kunstwerke von Doris Kaltegger stellen ihre Werke in der Stadtbücherei St. Veit aus.

© Stadt St. Veit

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Doris Kal­ten­eg­ger und Petra Treff­ner stel­len ihre Wer­ke in der Stadt­bü­che­rei von 8. Novem­ber bis Ende Jän­ner 2024 aus, mehr dazu im Inter­view. Wie erschaf­fen Sie Ihre Kunst­wer­ke?
Petra Treff­ner: „Mei­ne Kunst bezieht sich auf Din­ge, die ich gese­hen und erlebt habe. Sobald ich ins Ate­lier gehe, ent­wi­ckelt sich eine Eigen­dy­na­mik. Ich arbei­te groß­teils mit Pig­men­ten, die ich selbst zu Far­ben abrüh­re und die sich dann wie fast von selbst auf der Lein­wand ver­brei­ten. Bei die­sem Pro­zess grei­fe ich dann kor­ri­gie­rend und steu­ernd ein.“ Doris Kal­ten­eg­ger: „Ich fer­ti­ge klei­ne Kunst­schach­teln aus vor­nehm­lich gefun­de­nen Gegen­stän­den an.“

Künst­le­ri­schen Wer­de­gän­ge

Kal­ten­eg­ger: „Ich bin Samm­le­rin, ich habe vie­le klei­ne Gegen­stän­de in mei­nem Fun­dus: Din­ge wie Holz­stück­chen, Mur­meln, Spiel­fi­gu­ren, alte Fotos und Ähn­li­ches. Die­sen Din­gen will ich neu­en Raum geben. Ich prä­sen­tie­re sie, set­ze sie zuein­an­der und neben­ein­an­der in Bezie­hung und las­se ein Zusam­men­spiel zu, das Erin­ne­run­gen weckt oder All­täg­li­ches und Unschein­ba­res neu betrach­ten lässt.“ Treff­ner: „Ich habe mich von einer sehr gegen­ständ­li­chen Arbeits­wei­se hin zur Abs­trak­ti­on ent­wi­ckelt. Ein gro­ßes The­ma, das mich inzwi­schen sehr bewegt, sind Men­schen, ins­be­son­de­re Paar­be­zie­hun­gen, die ich dann am Bild dar­stel­le. Die Dar­stel­lung ist eine sehr redu­zier­te Form, mit dem Grund­satz: Mach alles so ein­fach wie mög­lich – aber nicht ein­fach!“

 

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Die Kunst­wer­ke von Doris Kalt­eg­ger und Petra Treff­ner kön­nen bis 8. Novem­ber in der Stad­bü­che­rei St. Veit besich­tigt wer­den.
© Stadt St. Veit

Der Antrieb der bei­den Künst­le­rin­nen

Treff­ner: „Für mich ist Kunst eine Form des Den­kens, es muss statt­fin­den – zwar nicht täg­lich, aber doch immer wie­der geblockt. Von Zeit zu Zeit, um Gedan­ken und Emo­ti­ons­stau loszuwerden.“Kaltenegger: „Kon­kre­te Gedan­ken dazu sind kaum zu erklä­ren; es ist das Fund­stück, das mich anspricht, sei­ne Geschich­te und die Mög­lich­keit, es in den Fokus zu stel­len.“ Wel­ches Zuhau­se wün­schen sie sich für Ihre Kunst­wer­ke? Treff­ner: „Bil­der her­zu­ge­ben ist immer eine schwie­ri­ge Sache, weil es Kin­der sind, die man dann frei­gibt. Ich wünsch mir jeman­den, der mein Bild sieht und so berührt davon ist, dass er es unbe­dingt haben möch­te.“ Kal­ten­eg­ger: „Das Zuhau­se ist in die­sem Fall immer der Betrach­ter selbst, des­sen Phan­ta­sie beim Blick auf das Objekt ange­regt wird.“

 

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02.11.2023 17:00
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Stadt­bü­che­rei St. Veit zeigt Künst­le­ri­sche Schät­ze Die Kunstwerke von Doris Kaltegger stellen ihre Werke in der Stadtbücherei St. Veit aus.

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