Villach

Digitale Zukunft wird in Kärnten gebaut

Die Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) setzt in Kärnten ihre flächendeckende Digitalisierungsoffensive fort und informiert ab sofort die Kärntnerinnen und Kärntner direkt.

Digitale Zukunft wird in Kärnten gebautBürgermeister Andreas Scherwitzl (Magdalensberg), IT-Unternehmer Mario Lackner (IT EMP GmbH), CEO Hartwig Tauber (öGIG), Bürgermeister Günther Albel (Villach) und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig bei der offiziellen Eröffnung des "öFIBER"-Stores in Villach.

© Walter Szalay

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Im heute eröffneten „öFIBER“-Store am Villacher Hauptplatz wird Glasfaser hautnah erlebbar und die Bevölkerung kann sich während der gesamten Ausbauphase über alle Projekte in der Region informieren.

Der Glasfaser-Ausbau zahlreicher Gemeinden in Kärnten ist in vollem Gange und schafft für die Bevölkerung eine digitale Grundversorgung, um die noch bestehende Versorgungslücke mit leistungsfähiger FTTH-Glasfasernetze für Kärntnerinnen und Kärntner flächendeckend zu schließen. Um über alle Vorteile und die entstehenden Chancen aus der Ausbauoffensive zu informieren, wurde nun der öFIBER-Store in Villach eröffnet. Dieser wird während der gesamten Ausbauphase als fester Anlaufpunkt für alle Kärntner zur Verfügung stehen.

Eröffnungsfeier mit Bürgermeister Albel

Bei der offiziellen Eröffnungsfeier betonte der Villacher Bürgermeister Günther Albel die Bedeutung des neuen Stores und der gemeinsamen Ausbauprojekte: „Eine möglichst flächendeckende Glasfaser-Anbindung ist für uns als eine der am schnellsten wachsenden Städte Österreichs enorm wichtig. Daher freuen wir uns sehr, dass die öGIG in der Region Villach nun mit den Ausbauarbeiten startet und mit dem öFIBER-Store das Thema in unserer Stadt noch ein Stück greifbarer macht.“ Im Villacher Ortsteil Landskron wird der Ausbau starten, wobei die öGIG in der gesamten Stadt bis Ende 2027 rund 620 Kilometer Glasfaserkabel mit regionalen Partnerunternehmen verlegt.

Unerlässlich für die Entwicklung Kärntens

Auch für das Land Kärnten zählt der flächendeckende Glasfaser-Ausbau zu einem der großen Ziele der kommenden Jahre: „Investitionen in den Breitbandausbau sind Zukunftsinvestitionen. Denn eine gut ausgebaute Breitband-Infrastruktur ist ebenso wichtig wie ein verlässliches Schienen-, Straßen- und Stromnetz und schafft neue Möglichkeiten für Arbeit, Bildung und Freizeit“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig den Nutzen der öGIG-Ausbauoffensive. „Von einem leistungsstarken Kommunikations- und Datennetz profitiert die Kärntner Bevölkerung und macht Kärnten als Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort wettbewerbsstark“, ist Schuschnig überzeugt.

Auf der öFIBER-Welle surfen

Einer, der bereits weiß, wovon die öGIG spricht, ist Andreas Scherwitzl, Bürgermeister von Magdalensberg, denn seine Gemeinde surft bereits im ultraschnellen öFIBER-Netz: „Für unsere Gemeinde war dieses Projekt ein großer Schritt Richtung Zukunft, der unsere Region als Lebens- und Wirtschaftsraum enorm stärkt. Ich kann nur alle meine Amtskolleginnen und -kollegen zu diesem Schritt ermutigen.“

Auch der IT-Unternehmer Mario Lackner von der IT EMP GmbH empfiehlt den Breitbandanschluss seinen Kunden – so auch der Burg Hochosterwitz, die mittlerweile an das öFIBER-Netz angeschlossen ist. „Die Anbindung an eine Glasfaserinfrastruktur kann heute entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein, denn eine schnelle Datenverbindung ist für sämtliche Wirtschafts- und Arbeitsprozesse notwendig – egal was für einen Betrieb man hat und in welcher Branche man tätig ist“, erklärt Lackner.

Digitalisierungsoffensive der öGIG

Rund 300 Millionen Euro an Eigenmitteln plant die öGIG in Kärnten zu investieren, um den Glasfaserausbau voranzubringen. Der Fokus der öGIG ist ganz klar: So vielen Kärntner Haushalten und Betrieben wie möglich den Zugang zu einem öFIBER-Anschluss ermöglichen. Der Glasfaser-Anschluss der öGIG bietet den Nutzenden zudem eine offene Plattform, die es ermöglicht, zwischen vielen verschiedenen Anbietern wählen zu können. „Mit dem Open Access-Ansatz schaffen wir Wahlfreiheit für alle. Niemand ist mehr von einem einzigen Anbieter abhängig, sondern man kann jederzeit die Dienste wechseln,“ betont öGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber.

Ein weiterer Vorteil für das Land und die Gemeinden: Projekte, die durch die öGIG eigenständig umgesetzt werden, werden gänzlich ohne öffentliche Mittel des Landes oder der Kommunen finanziert. „Mit unserem Engagement in Kärnten verstärken wir die Anstrengungen der Kärntner Landesregierung und erreichen deutlich rascher das gemeinsame Ziel, auch die ländlichen Regionen mit offenen FTTH-Glasfasernetzen auszustatten“, skizziert den Plan für Kärnten.

Der öFIBER-Store in der Gerbergasse 11 in Villach hat Donnerstag und Freitag von 13:00 bis 18:00 sowie Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

Wissenswert

Die öGIG wurde 2019 gegründet und bündelt jahrzehntelange Erfahrung und international anerkannte Kompetenz im Glasfaser-, Informations- und Kommunikationstechnologie-Bereich. Um den Standort Österreich zukunftsfit zu machen plant, baut und finanziert die öGIG mit einer Milliarde Euro Eigenkapital öFIBER FTTH-Netze im ländlichen Raum. Sie realisiert Glasfaser-Ausbauprojekte in Niederösterreich, Oberösterreich, im Burgenland, der Steiermark, in Kärnten sowie in Vorarlberg.

 

03.11.2023 15:00 - Update am: 03.11.2023 15:29
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Digitale Zukunft wird in Kärnten gebautBürgermeister Andreas Scherwitzl (Magdalensberg), IT-Unternehmer Mario Lackner (IT EMP GmbH), CEO Hartwig Tauber (öGIG), Bürgermeister Günther Albel (Villach) und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig bei der offiziellen Eröffnung des "öFIBER"-Stores in Villach.

© Walter Szalay