Wirtschaft

„Black Friday“ ist Herausforderung für Kärntner Handel

Black-Friday und Cyber-Monday erreichen immer mehr Bekanntheit und läuten das Weihnachtsgeschäft im Kärntner Handel ein.

„Black Friday“ ist Herausforderung für Kärntner Handel Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten: "Wer online einkauft, sollte dies bei Online-Shops von Kärntner Händlern machen. Nur so kann der regionale Handel im Netz gestärkt werden.“

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Auch wenn der „Black-Friday“ am 24. November und der darauffolgende „Cyber-Monday“ wichtige Indikatoren für das Weihnachtsgeschäft sind – der Handel, konfrontiert mit steigenden Energiekosten und sinkender Kaufkraft, steht diesen beiden Aktionstagen durchaus kritisch gegenüber. „90 Prozent der Konsumenten wollen sich möglichst viel Geld sparen, was zur Folge hat, dass ein großer Erwartungsdruck auf den Händlern lastet“, betont Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel.

Bekanntheit in Kärnten gestiegen

Eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria zeigt, dass der Bekanntheitsgrad der beiden Einkaufstage im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen ist. Mittlerweile kennen bereits 85 Prozent der Kärntner:innen zumindest einen dieser beiden Tage, wobei der des Black-Friday dabei deutlich höher ist, als jener des Cyber-Monday. Für viele stellen die beiden Tage einen wichtigen Kaufanlass dar: 22 Prozent wollen mit Sicherheit einkaufen, 45 Prozent werden das wahrscheinlich tun. Der stationäre Handel ist am Cyber-Monday mit 17 Prozent etwas wichtiger als am Black-Friday (13 Prozent), generell zeigt sich aber ein Trend zum Online-Einkauf, der am Black-Friday von 64 Prozent und am Cyber-Monday von 57 Prozent der Konsumenten bevorzugt wird. Haberl: „Wer online einkauft, sollte dies bei Online-Shops von Kärntner Händlern machen. Nur so kann der regionale Handel im Netz gestärkt werden.“

„Nicht immer ein Schnäppchen“

Was die Rabatte betrifft: nicht jedes Schnäppchen ist auch wirklich ein Schnäppchen. Haberl: „Oft liegt die tatsächliche Ersparnis unter den Erwartungen. Auf keinen Fall sollte man sich von zeitlich befristeten Aktionen unter Druck setzen lassen und auf Beratung in den Handelsbetrieben zurückreifen.“

Kärntner gibt im Schnitt 230 Euro aus

Die Top 3 der häufigsten gekauften Produkte sind Bekleidung/Textilien, Kosmetik und Elektro-/Haushaltsgeräte. „Im Durchschnitt wollen die Konsument:innen heuer etwa 230 Euro ausgeben, insgesamt werden 30 Millionen Euro umgesetzt. Ziel eines jeden Unternehmers / jeder Unternehmerin sollte es sein, aus Schnäppchenjäger künftige Stammkunden zu machen“, so Haberl abschließend.

15.11.2023 15:00
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„Black Friday“ ist Herausforderung für Kärntner Handel Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten: "Wer online einkauft, sollte dies bei Online-Shops von Kärntner Händlern machen. Nur so kann der regionale Handel im Netz gestärkt werden.“

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