Waltraud Riegler
„Ich bin die Mutter des WAC“
Die erfolgreiche Unternehmerin, Fußball-Enthusiastin und Präsidenten-Gattin Waltraud Riegler spricht im „KLiCK Kärnten“-Interview über ihr Leben, ihre Leidenschaft für den Bundesligisten WAC, ihr Kosmetik-Studio und ihre Familie.
Die im Sternzeichen Zwilling geborene Lavanttalerin Waltraud Riegler ist eine Frau mit Herz. Wofür es schlägt, erzählt sie im „KLiCK Kärnten“ im Interview.
KLiCK Kärnten: Wie entstand Ihre Liebe zum Fußball?
Waltraud Riegler: Ich wurde in St. Paul im Lavanttal geboren. Die Begeisterung für den Fußball war schon immer vorhanden. Verstärkt wurde sie, als ich meinen Mann Dietmar, mit dem ich seit 31 Jahren verheiratet bin, kennengelernt habe. Er spielte in Bad St. Leonhard, beim ATSV Wolfsberg und in St. Andrä. Da war ich sein größter Fan und auf allen Fußballplätzen unterwegs.
Ein beruflicher Meilenstein in Ihrem Leben war die Gründung Ihres eigenen Unternehmens.
Das war zum Frühlingsbeginn am 21. März 1991. Da eröffnete ich als Ein-Frau-Betrieb das „Kosmetik-Studio Waltraud“. Nach dreißig Jahren habe ich mittlerweile sieben Mitarbeiterinnen. Ich übe auch dieselben Tätigkeiten wie meine Mitarbeiterinnen aus – wir sind ein cooles Team.
Neben dem Beruf und der Familie haben Sie noch eine andere Leidenschaft.
Ja, den WAC! Da bin ich mit Haut und Haaren verbunden. Ich bin stolz darauf, dass man mich als die Mutter des Vereins bezeichnet. In meinen Adern fließt schwarz-weißes Blut. In den vergangenen Jahren erlebte der WAC einen Höhenflug mitten in das internationale Fußballgeschäft. Man kennt jetzt den WAC, er zählt zur österreichischen Spitze.

Am Sonntag findet das erste Heimspiel der Saison gegen Sturm Graz in der Lavanttal-Arena statt. Welchen Tipp haben Sie?
Es wird ein schweres Spiel. Ich gehe von einem Sieg aus. Einen Resultat-Tipp wage ich nicht abzugeben.
Sie haben Ihre Familie erwähnt. Was machen Ihre Kinder?
Sohn Jakob spielt bei St. Andrä/WAC Juniors in der Kärntner Liga und Tochter Johanna besucht die HLW in Wolfsberg.
Was machen Sie abseits von Beruf und Fußball?
Dietmar und ich sind Vespa-Freunde, wir lieben Tagestouren rund um die Kärntner Seen. Die Urlaube verbringen wir gerne in Italien: Ich liebe das italienische Flair! Zwischendurch wandern wir auf der Koralm. Ich bekoche auch sehr gerne meine Familie. Zu unseren Lieblingsspeisen gehört Fisch aus heimischen Gewässern.
Wie nehmen Sie sich selbst wahr?
Ich habe ein südländisches Temperament und verlange von Menschen Ehrlichkeit und Korrektheit. Mein Wunsch ist es, dass meine Familie und ich lange gesund bleiben.
Haben Sie ein Lebensmotto?
Ja, geht nicht, gibt’s nicht!



