Online-Betrug
40-Jähriger tätigte Bestellungen auf Mutters Rechnung
Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, zwischen Mitte 2019 und Ende 2020, tätigte der 40-Jährige insgesamt 49 Bestellungen bei verschiedenen großen Online-Versandhändlern. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehr als 7.000 Euro.
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Beamte der Polizeiinspektion St. Veit haben einen Verdächtigen aus dem Bezirk als den Verantwortlichen für einen ausgeklügelten Online-Betrug ermittelt. Der mutmaßliche Täter gab die persönlichen Informationen seiner 74-jährigen Mutter an, während die gelieferten Waren an seine eigene Wohnadresse gingen. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, zwischen Mitte 2019 und Ende 2020, soll er die Bestellungen getätigt haben.
Keine einzige Bestellung bezahlt
Trotz einer beeindruckenden Liste von Bekleidungsartikeln, Haushaltsgegenständen, Elektronikgeräten und Einrichtungsgegenständen im Gesamtwert von über 7.000 Euro hat der Mann nie eine der Bestellungen beglichen. Statt dessen führten alle auf Rechnung getätigten Bestellungen zu Exekutionen, die letztendlich das Konto seiner arglosen Mutter belasteten.
Motiv: Geldnot und Arbeitslosigkeit
Der Beschuldigte hat die Vorwürfe vollumfänglich eingestanden und gibt als Motiv Geldnot und Arbeitslosigkeit an. Nach Abschluss der erforderlichen Ermittlungen wurde der Mann bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Anzeige gebracht.