Eberndorf
Feierliche Angelobung: 400 Rekruten sprachen ihren Treueeid
„Ich gelobe“, tönte es gestern (2. Februar 2024) über den Kirchplatz in Eberndorf. 400 Rekruten wurden angelobt.
© LPD Kärnten/Erich Varh
In Eberndorf wurden kürzlich 400 Rekruten aus dem Jägerbataillon 26 aus der Türk-Kaserne, dem Pionierbataillon 1 aus der Rohr-Kaserne, vom Stabsbataillon 7 aus der Goëss-Kaserne, von der Sanitätslehrkompanie des Sanitätszentrums Süd aus der Laudon-Kaserne und vom Bereich Stabskompanie & Dienstbetrieb des Militärkommandos Kärnten und aus der Khevenhüller-Kaserne angelobt.
Der gesellschaftliche Stellenwert
„Der Stellenwert und die Anerkennung des Bundesheers steigt seit Jahren. Auch auf Grund der Präsenz unserer Soldaten, die den Menschen Sicherheit in vielen Situationen, wie nach Katastrophen und Unwettern, oder als dringend benötigte Helfer in der Bewältigung einer Pandemie geben”, ist der Landeshauptmann überzeugt. Ist das Bundesheer vor Ort, werde koordiniert und organsiert vorgegangen, sodass Gefahrensituationen für die Betroffenen überschaubar werden. Herausforderungen neuer Art, ungewohnte Bedrohungsszenarien, bestimmen laut Kaiser unser Leben und lassen Normalität verloren gehen. Umso wichtiger sei es, Zusammenhalt und Gemeinsamkeit und die Bereitschaft, jene Werte, denen man verpflichtet fühlt, zu verteidigen durch Zivilcourage und den Sicherheitsmaßnahmen.
Für neuen Herausforderungen gewappnet
Was auf die jungen Soldaten nun zukommt, welche Aufgaben das Bundesheer in der Lage ist, zu erfüllen, umriss Militärkommandant Philipp Eder. Eder bezog sich aber auch auf die aktuelle Situation und die Risikobewertungen. „Das Österreichische Bundesheer setzt sich mit der aktuellen Situation auseinander und bereitet sich vor, auch wenn die Bedrohungsszenarien nicht eintreten. So, wie das Bundesheer parat steht, zu helfen nach Naturkatastrophen auch über die Landesgrenze hinaus oder Einsätze gemeinsam mit der Polizei das Fremdenwesen betreffend, bestreitet, so steht es auch den Herausforderungen offen und lösungsorientiert gegenüber“, meint Eder.
Viele Ehrengäste in Eberndorf
Der Bürgermeister der Gemeinde Eberndorf, Wolfgang Stefitz, betonte, dass jede Angelobung eine Ehre für eine Gemeinde sei und dankte dem Militärkommandanten für die Ausrichtung der Feier in Eberndorf. Auch Stefitz wies auf die Wichtigkeit und Leistungsfähigkeit des Bundesheeres vor allem im Katastropheneinsatz hin. Begrüßt wurden Bürgermeister Wolfgang Stefitz, Monsignore Emmanuel Longin, die Landtagsabgeordneten Abgeordneten Günter Leikam, Hannes Mak, Josef Ofner, Hermann Srienz, Manuela Lobnik sowie der stellvertretende Landesamtsdirektor Markus Matschek und Bezirkshauptmann Gerd Andre Klösch.
