Klagenfurt

Arbeits­zeit nicht ein­ge­hal­ten: Stadt ver­klagt Mit­ar­bei­ter

Noch vor wenigen Tagen erhitzte die Causa Jost noch die Gemüter, schon steht im Klagenfurter Magistrat die nächste Klage ins Haus. Grund des Anstoßes: Ein Mitarbeiter drängt zugunsten von Kinderbetreuung auf Reduzierung seiner Arbeitszeit.

Arbeits­zeit nicht ein­ge­hal­ten: Stadt ver­klagt Mit­ar­bei­ter Ein Mitarbeiter des Standesamts Abteilung Bevölkerungswesen in Klagenfurt soll verklagt werden.

© Red/KK

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Die­se Kla­ge wirft wich­ti­ge Fra­gen zur Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie sowie zur Fle­xi­bi­li­tät der Arbeits­be­din­gun­gen auf. Um was geht es kon­kret? Ein Mit­ar­bei­ter des Stan­des­amts Abtei­lung Bevöl­ke­rungs­we­sen in Kla­gen­furt, Herr K. (Name ist der “KLiCK”-Kärnten Redak­ti­on bekannt), steht vor Gericht, da er sei­ne wöchent­li­che Arbeits­zeit auf 12 Stun­den redu­zie­ren möch­te.

Kampf um Arbeits­zeit und Fami­li­en­be­treu­ung

Der Ange­stell­te möch­te sich näm­lich ver­stärkt um sei­ne drei Kin­der im Alter von 3, 5 und 7 Jah­ren küm­mern kön­nen, da sei­ne Frau eine Voll­zeit­ar­beit anstrebt, nach­dem sie ein Jahr lang nur an zwei Tagen in der Woche tätig war. Die Stadt Kla­gen­furt sieht ihn Herrn K. eine uner­setz­li­che Arbeits­kraft und for­dert ihn auf, wei­ter­hin 25 Stun­den, vier Tage die Woche zu arbei­ten.

Der Kon­flikt eska­liert: Dro­hung mit Kün­di­gung

Soll­te das Gericht zuguns­ten der Stadt Kla­gen­furt ent­schei­den und die 4‑Ta­ge-Woche ver­lan­gen, bleibt Herrn K. nur die Mög­lich­keit der Kün­di­gung, damit sei­ne Frau, die ein höhe­res Ein­kom­men erzielt, voll­zeit­be­schäf­tigt sein kann. Herr K. argu­men­tiert, dass eine Voll­zeit­ar­beit bei­der Eltern­tei­le mit der aktu­el­len Kin­der­be­treu­ung nicht ver­ein­bar ist und weist auf ande­re Mit­ar­bei­ter im Magis­trat hin, die bereits mit einer gerin­ge­ren Stun­den­zahl arbei­ten.

Fle­xi­bi­li­tät und Unter­stüt­zung gefor­dert

Herr K. for­dert mehr Fle­xi­bi­li­tät in den Arbeits­be­din­gun­gen und zeigt auf die Bereit­schaft, in ande­re Abtei­lun­gen zu wech­seln. Er betont auch, dass die Aus­bil­dung neu­er Stan­des­be­am­ter eine mög­li­che Lösung für sei­nen Ersatz dar­stellt. Sei­ne Rechts­ver­tre­tung setzt sich für sei­ne Inter­es­sen ein und betont die Wich­tig­keit des Fal­les für ande­re Mit­ar­bei­ter, die sich mög­li­cher­wei­se nicht trau­en, ihre Rech­te ein­zu­for­dern. Die bevor­ste­hen­de Ver­hand­lung am 8. Feber 2024 ver­spricht, wich­ti­ge Fra­gen zur Arbeits­zeit­re­ge­lung und Fami­li­en­freund­lich­keit in Kla­gen­furt auf­zu­de­cken.

05.02.2024 11:00 - Update am: 06.02.2024 15:00
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Arbeits­zeit nicht ein­ge­hal­ten: Stadt ver­klagt Mit­ar­bei­ter Ein Mitarbeiter des Standesamts Abteilung Bevölkerungswesen in Klagenfurt soll verklagt werden.

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