Kärnten

Inter­net: Kärnt­ner Gas­tro for­dert Schutz vor Fake-Bewer­tun­gen

Die Branche sieht es als wachsende Bedrohung für die Reputation und Existenz von Tourismusbetrieben.

Inter­net: Kärnt­ner Gas­tro for­dert Schutz vor Fake-Bewer­tun­gen Die Obleute der Fachgruppe Gastronomie und Hotellerie Stefan Sternad und Sigismund Moerisch: "Fake-Bewertungen sind ein großes Problem."

© WKK/ Helge Bauer

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In der moder­nen Ära des Inter­nets sind Bewer­tun­gen zu einem ent­schei­den­den Fak­tor für den Erfolg von Unter­neh­men in der Gas­tro­no­mie- und Hotel­le­rie­bran­che gewor­den. Doch wäh­rend kon­struk­ti­ve Kri­tik und ech­te Gäs­tem­ei­nun­gen als wert­vol­les Feed­back die­nen, sehen sich Betrie­be ver­mehrt mit fal­schen und kre­dit­schä­di­gen­den Bewer­tun­gen kon­fron­tiert. Die Kärnt­ner Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie schlägt Alarm und for­dert drin­gen­de Maß­nah­men, um gegen die­se wach­sen­de Bedro­hung vor­zu­ge­hen.

Anony­me Fake-Bewer­tun­gen im Inter­net

In der digi­ta­len Ära haben Online-Bewer­tungs­platt­for­men wie Goog­le und Tri­p­Ad­vi­sor eine immense Macht über den Ruf und den Erfolg von Unter­neh­men, ins­be­son­de­re in der Tou­ris­mus­bran­che. Die Mög­lich­keit für anony­me Nut­zer, fal­sche und dif­fa­mie­ren­de Bewer­tun­gen zu hin­ter­las­sen, bedroht die Inte­gri­tät und Exis­tenz vie­ler Betrie­be.

Ein unbe­frie­di­gen­der Sta­tus quo

Die der­zei­ti­ge Rechts­la­ge bie­tet wenig Schutz vor fal­schen Bewer­tun­gen, und die Löschung sol­cher Ein­trä­ge gestal­tet sich oft als lang­wie­rig und kost­spie­lig. Die Kärnt­ner Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie for­dert des­halb drin­gen­de Refor­men, dar­un­ter die Ver­pflich­tung zur ein­deu­ti­gen Iden­ti­fi­zie­rung von Nut­zern auf Bewer­tungs­platt­for­men und die Sicher­stel­lung, dass Bewer­tun­gen nur von tat­säch­li­chen Gäs­ten abge­ge­ben wer­den kön­nen.

Schutz vor exis­tenz­be­dro­hen­den Bewer­tun­gen

Die Kärnt­ner Wirt­schafts­kam­mer warnt davor, dass das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung nicht auf Kos­ten der Exis­tenz von Unter­neh­men gehen darf. Sub­jek­ti­ve Mei­nun­gen sind zuläs­sig, aber fal­sche und wett­be­werbs­wid­ri­ge Bewer­tun­gen dür­fen nicht tole­riert wer­den. Die For­de­run­gen nach einem trans­pa­ren­te­ren und gerech­te­ren Bewer­tungs­sys­tem im Inter­net erhal­ten brei­te Unter­stüt­zung und sol­len zu drin­gen­den Maß­nah­men füh­ren, um die betrof­fe­nen Betrie­be zu schüt­zen.

06.02.2024 15:00
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Inter­net: Kärnt­ner Gas­tro for­dert Schutz vor Fake-Bewer­tun­gen Die Obleute der Fachgruppe Gastronomie und Hotellerie Stefan Sternad und Sigismund Moerisch: "Fake-Bewertungen sind ein großes Problem."

© WKK/ Helge Bauer