Klagenfurt
Der beste Durstlöscher kommt aus der Natur
Als Hauptwasserversorger der Landeshauptstadt liefert die Stadtwerke Klagenfurt AG wohlschmeckendes, unbehandeltes Trinkwasser an 98 Prozent der Klagenfurter Bevölkerung. Doch was macht das Klagenfurter Trinkwasser so besonders? "KLiCK"-Kärnten hat nachgefragt...
Die Stadtwerke Klagenfurt legen großen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Das von íhnen gelieferte Wasser stammt aus natürlichen Quellen und zeichnet sich durch seinen exzellenten Geschmack aus. Es wird über Tiefbrunnen aus Grundwasservorkommen gewonnen und unterliegt strengen Qualitätskontrollen.
Weiterentwicklung der Trinkwasserinfrastruktur
Jedes Jahr investieren das Unternehmen Millionen Euro in die Erneuerung und Erweiterung der Wasserversorgung. Diese Investitionen umfassen die Modernisierung des Rohrnetzes, die Erneuerung von Gewinnungsanlagen sowie die Förderung von Forschungsprojekten zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung.
Bewusstseinsbildung und Forschungsförderung
Um Schüler über die Bedeutung und Qualität von Trinkwasser zu informieren werden in Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Schulprojekte wie die “Klagenfurter Wasserschule” durchgeführt. Darüber hinaus engagieren sich die Stadtwerke Klagenfurt in Forschungsprojekten zur Resilienz der Trinkwasserversorgung, um auch zukünftig eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung zu gewährleisten.
Frei von chemischen Zusätzen
Trinkwasser steht in Klagenfurt nicht nur für Durstlöscher, sondern auch für höchste Qualität und Nachhaltigkeit. Geliefert von den Stadtwerken, stammt das Wasser aus natürlichen Vorkommen, ist unbehandelt und frei von chemischen Zusätzen. Doch wie wird dieses lebenswichtige Gut gewonnen und gesichert?
Nachhaltige Wassergewinnung in trockenen Zeiten
Das Trinkwasser in Klagenfurt wird über Tiefbrunnen (15 bis 20 Meter Tiefe) aus den Grundwasserkörpern Straschitz, Zwirnawald und Rain gewonnen. In trockenen Perioden appellieren die Stadtwerke an die Bevölkerung, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Trotzdem bleibt die Versorgung durch die Stadtwerke in diesen Zeiten gewährleistet.

Qualitätssicherung durch intensive Kontrollen
Das Trinkwasser der Stadtwerke Klagenfurt ist ein bestens kontrolliertes Lebensmittel. Jährlich werden etwa 400 Wasserproben bakteriologisch und chemisch analysiert. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und dem Institut für Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin und Umwelt wird höchste Qualität gewährleistet. Zudem wird in den Wasserschutzgebieten der STW eine grundwasserschonende Bewirtschaftung sichergestellt.
Millioneninvestitionen für die Zukunft
Die Stadtwerke investieren jährlich Millionen Euro in die Erneuerung und Erweiterung der Wasserversorgung. Dies umfasst die Modernisierung des Rohrnetzes, die Erneuerung und Erweiterung von Gewinnungsanlagen (Brunnen, Hochbehälter und Druckverstärkeranlagen), die Schaffung von Kunden-Neuanschlüssen sowie die Behebung von Rohrbrüchen oder Störungen.

Bewusstseinsbildung und Forschung im Fokus
Die Stadtwerke setzen auf bewusstseinsbildende Initiativen, wie das Schulprojekt “Klagenfurter Wasserschule”, bei dem rund 80 Klassen bisher teilnahmen. In Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und Fraunhofer Austria fördern die Stadtwerke aktiv Forschungsprojekte, insbesondere das REWADIG-Projekt bezüglich Resilienz in der Trinkwasserversorgung. Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo – Boosting Urban Innovation 2020“ durchgeführt.
Die Stadtwerke Klagenfurt setzen nicht nur auf hochwertiges Trinkwasser, sondern auch auf Innovation und Bewusstseinsbildung, um die Zukunft der Wasserversorgung nachhaltig zu gestalten.
Wissenswert
Mit der Universität Innsbruck und Fraunhofer Austria gibt es aktuell ein gemeinsames Forschungsprojekt (REWADIG) betreffend Resilienz in der Trinkwasserversorgung. Zudem bieten die Stadtwerke Klagenfurt der Universität Innsbruck Unterstützung bei weiteren Forschungsprojekten in der Trinkwasserversorgung. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo – Boosting Urban Innovation 2020“ durchgeführt.

