Berufsleben

Equal Pay Day 2024: “Stär­ken wir Frau­en und unse­re Gesell­schaft!”

Heute, am 14. Februar, markiert der Equal Pay Day in Österreich einen bedeutsamen Moment für die Gleichstellung von Frauen im Arbeitsleben. Das Referat für Gleichstellung im Land Kärnten lädt in Kooperation mit dem Villacher Frauenreferat am 4. März zum "FEST" ins Congress Center Villach ein.

Equal Pay Day 2024: “Stär­ken wir Frau­en und unse­re Gesell­schaft!” Anlässlich des Equal Pay Days fordert Frauen-Landesrätin Sara Schaar eindringlich die Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie und eine faire Verteilung unbezahlter und bezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern.

© pixabay/viarami

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Frau­en ver­die­nen bis zum Equal Pay Day sta­tis­tisch gese­hen weni­ger als Män­ner, was einem Zeit­raum von 45 Tagen ohne Bezah­lung für Frau­en ent­spricht. Män­ner ver­die­nen im Durch­schnitt 12,4 Pro­zent mehr als ihre weib­li­chen Kol­le­gin­nen. In Kärn­ten fällt der Equal Pay Day auf den 18. Febru­ar, wobei der Lohn­un­ter­schied hier 13,3 Pro­zent oder 49 Tage beträgt.

Not­wen­dig­keit von struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen

Sara Schaar betont, dass ech­te Chan­cen­gleich­heit im Berufs­le­ben eine soli­de Aus­bil­dung und ange­mes­se­ne Rah­men­be­din­gun­gen erfor­dert. Sie ver­weist auf die aktu­el­le Erhe­bung des Momen­tum Insti­tuts, die zeigt, dass der Gen­der Pay Gap in männ­lich domi­nier­ten Beru­fen sogar 35 Pro­zent beträgt. Die ver­pflich­ten­de Gehalts­trans­pa­renz könn­te Dis­kri­mi­nie­rung vor­beu­gen, argu­men­tiert Schaar.

Umset­zung der EU-Trans­pa­renz­richt­li­nie gefor­dert

Die EU-Trans­pa­renz­richt­li­nie, initi­iert von der Vize­prä­si­den­tin des Euro­pa­par­la­ments Eve­lyn Reg­ner, stellt einen Mei­len­stein dar. Sie ver­pflich­tet Unter­neh­men, Gehalts­in­for­ma­tio­nen offen­zu­le­gen, um Ungleich­hei­ten auf­zu­de­cken. Schaar drängt auf eine zügi­ge Umset­zung die­ser Richt­li­nie durch die Bun­des­re­gie­rung.

Fai­re­re Ver­tei­lung von Arbeit und Teil­ha­be für Frau­en

Die Zeit­ver­wen­dungs­stu­die der Sta­tis­tik Aus­tria ver­deut­licht die Not­wen­dig­keit wei­te­rer Maß­nah­men. Frau­en leis­ten täg­lich rund zwei Stun­den mehr unbe­zahl­te Arbeit als Män­ner. Schaar plä­diert für eine gerech­te Ver­tei­lung von Sor­ge- und Erwerbs­ar­beit sowie die För­de­rung von Frau­en in wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se.

Stär­kung der Frau­en, Stär­kung der Gesell­schaft

Das Refe­rat für Frau­en und Gleich­stel­lung im Land Kärn­ten bie­tet ganz­jäh­ri­ge Pro­gram­me zur Stär­kung von Frau­en an. Zusätz­lich lädt es in Koope­ra­ti­on mit dem Vil­la­cher Frau­en­re­fe­rat zum “FEST” ins Con­gress Cen­ter Vil­lach am 4. März ein.

Der Equal Pay Day ist nicht nur ein Remin­der für die bestehen­den Ungleich­hei­ten, son­dern auch ein Appell für die Schaf­fung fai­rer Bedin­gun­gen im Arbeits­le­ben und in der Gesell­schaft.

14.02.2024 17:00
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Equal Pay Day 2024: “Stär­ken wir Frau­en und unse­re Gesell­schaft!” Anlässlich des Equal Pay Days fordert Frauen-Landesrätin Sara Schaar eindringlich die Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie und eine faire Verteilung unbezahlter und bezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern.

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