Fahndung
Senioren in Kärnten von Diebstahl und Täuschung heimgesucht
Am Mittwoch (6. März) wurden zwei Senioren Opfer von Diebstahl und Täuschung. In Feldkirchen fiel ein 89-jähriger Rentner einem dreisten Diebstahl zum Opfer, während in Spittal/Drau ein 74-Jähriger über einen Messenger-Dienst getäuscht wurde.
Ein ruhiger Morgen in Feldkirchen endete für einen 89-jährigen Mann aus dem Bezirk Feldkirchen in einem Schock, als er am 6. März gegen 10.10 Uhr ein Geldinstitut verließ. Ein unbekannter Täter sprach ihn an und bat um Wechselgeld. Doch was als freundliche Bitte begann, entwickelte sich schnell zu einem Diebstahl von mehr als Tausend Euro.
Täuschung am helllichten Tag
Der Täter näherte sich ihm nach dem Verlassen des Geldinstituts und bat höflich um Wechselgeld. In einem Moment der Freundlichkeit gewährte das Opfer dem Unbekannten Zugang zu seiner Brieftasche. Was als unschuldiger Akt der Hilfe begann, verwandelte sich in einen bedauerlichen Vorfall von List und Täuschung.
Entdeckung und Anzeige
Stunden vergingen, bevor das Opfer den Diebstahl bemerkte. Erst als der 89-Jährige seine Brieftasche erneut öffnete, wurde ihm bewusst, dass er um mehr als nur um Wechselgeld erleichtert worden war.
“Tochter-Trick” über Messenger-Dienst
Ein 74-jähriger Rentner aus Spittal/Drau erlebte eine andere Form von Betrug. Ein bisher unbekannter Täter kontaktierte ihn über einen Messenger-Dienst, tarnte sich als seine eigene Tochter und forderte Geld. Er überwies dem Opfer mehrere Tausend Euro, ohne zu ahnen, dass er einem raffinierten Betrug zum Opfer fiel.
Die bittere Realisierung kam für den Spittaler erst nach der Geldüberweisung. Als die vermeintliche Tochter nicht auftauchte und sich die Unstimmigkeiten häuften, wurde ihm klar, dass er Opfer eines dreisten Betrugs wurde.