Unterstützung

Kin­der und Jugend­li­che mit ‚Dia­be­tes mel­li­tus‘

Das Mini-Ambulatorium St. Veit an der Glan der pro mente: kinder jugend familie GmbH bietet ab sofort und kostenlos eine begleitende Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus an.

Kin­der und Jugend­li­che mit ‚Dia­be­tes mel­li­tus‘ Expertinnen im Mini-Ambulatorium für Kinder/Jugendliche mit Diabetes mellitus Agnes Knauder Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkundeunde (rechts) Martina Schindler, Klinische- und Gesundheitspsychologin (links)

© pro mente kärnten

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Die Dia­gno­se „Dia­be­tes mel­li­tus“, die von Fach­ärz­ten gestellt wird, kommt oft uner­war­tet. Die­se stellt Kin­der und Jugend­li­che sowie deren Fami­li­en vor gro­ße Her­aus­for­de­rung und geht mit ver­schie­de­nen Gefüh­len wie Schock, Schuld, Angst, … ein­her. Zunächst ist es für die betrof­fe­nen Kin­der und Jugend­li­chen wich­tig, eine sta­bi­le Stoff­wech­sel­la­ge zu errei­chen und die Fami­li­en aus­führ­lich zu schu­len. Je mehr die Kin­der und Jugend­li­chen über ihre Erkran­kung wis­sen, des­to bes­ser kann die­se in den All­tag inte­griert und Unsi­cher­hei­ten, Ängs­ten und Sor­gen begeg­net wer­den.

Mini-Ambu­la­to­ri­um bie­tet kos­ten­los Unter­stüt­zung

Belas­tun­gen (bspw. auf­grund unzu­rei­chen­der Stoff­wech­sel­la­gen, sta­tio­nä­rer Auf­nah­men, man­geln­der sozia­ler und emo­tio­na­ler Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien, feh­len­der Unter­stüt­zung) in Zusam­men­hang mit der Erkran­kung kön­nen bei Kin­dern und Jugend­li­chen psy­chi­sche Pro­ble­me, Stö­run­gen und Erkran­kun­gen aus­lö­sen. Daher bie­tet das Mini-Ambu­la­to­ri­um St. Veit/Glan der pro men­te: kin­der jugend fami­lie GmbH ab sofort und kos­ten­los eine beglei­ten­de kli­nisch-psy­cho­lo­gi­sche Ver­sor­gung für Kin­der und Jugend­li­che mit Dia­be­tes mel­li­tus an. Zudem kön­nen die Kin­der und Jugend­li­chen im Mini-Ambu­la­to­ri­um auch eine fach­ärzt­li­che Bera­tung und Behand­lung in Anspruch neh­men. Das Ange­bot rich­tet sich laut Ambu­lanz-Bereichs­lei­te­rin Tan­ja Bleis „kon­kret an jene Kin­der und Jugend­li­chen, die Schwie­rig­kei­ten bei der Krank­heits­be­wäl­ti­gung und Inte­gra­ti­on in den All­tag haben und dadurch psy­chisch belas­tet sind.“ Die Kin­der und Jugend­li­chen wer­den im Mini-Ambu­la­to­ri­um dabei unter­stützt, die Erkran­kung zu akzep­tie­ren, Wis­sen im Umgang mit dia­be­tes­be­zo­ge­nen Belas­tun­gen und Kri­sen auf­zu­bau­en und sozia­le und emo­tio­na­le Kom­pe­ten­zen zu ent­wi­ckeln, um mit her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen bes­ser umge­hen zu kön­nen.

Höhe­res Risi­ko für psy­chi­sche Belas­tun­gen

„Kin­der und Jugend­li­che mit Dia­be­tes mel­li­tus haben gegen­über stoff­wech­sel­ge­sun­den Gleich­alt­ri­gen ein erhöh­tes Risi­ko für psy­chi­sche Belas­tun­gen, da das Anneh­men der Dia­gno­se, die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Erkran­kung und die Inte­gra­ti­on der The­ra­pien in den All­tag für die Fami­li­en gro­ße Anpas­sungs­leis­tun­gen erfor­dern“, sagt Bleis. Da die Erkran­kung das sozia­le Umfeld betrifft, wird die gesam­te Fami­lie in die Ver­sor­gung mit­ein­ge­bun­den. Nicht über­se­hen wer­den dür­fen hier­bei die Geschwis­ter­kin­der. Da die Eltern ver­ständ­li­cher­wei­se sehr gefor­dert sind, müs­sen sich Geschwis­ter oft­mals hin­ter dem kran­ken Kind ein­rei­hen und kön­nen sich dadurch zurück­ge­stellt füh­len.

 

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Ambu­lanz-Bereichs­lei­te­rin Tan­ja Bleis, MBA (Klinische‑, Gesund­heits- und Ernäh­rungs­psy­cho­lo­gin)
© pro men­te kärn­ten

Was ist Dia­be­tes mel­li­tus?

Gemäß der „Öster­rei­chi­schen Dia­be­tes Gesell­schaft“ bezeich­net Dia­be­tes mel­li­tus, umgangs­sprach­lich auch (Blut-)Zuckerkrankheit genannt, eine Grup­pe von Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen, deren gemein­sa­mer Befund die Erhö­hung des Blut­glu­ko­se­spie­gels (Hyper­glyk­ämie) ist. Im Kin­des- und Jugend­al­ter kommt der Typ-1-Dia­be­tes mit welt­weit stei­gen­der Inzi­denz am häu­figs­ten vor. Mit der Dia­gno­se sind weit­rei­chen­de Ver­än­de­run­gen der Lebens­ge­wohn­hei­ten ver­bun­den und erfor­dert neben der lebens­lan­gen Behand­lung mit Insu­lin viel Wis­sen und eine Anpas­sung des Lebens­stils.

Kon­takt für Eltern

Kon­takt für Eltern: Mini-Ambu­la­to­ri­um St. Veit an der Glan Tele­fon: 04212 36 950, miniamb-stveit@promente-kijufa.at, www.promente-kijufa.at

 

18.03.2024 15:00
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Kin­der und Jugend­li­che mit ‚Dia­be­tes mel­li­tus‘ Expertinnen im Mini-Ambulatorium für Kinder/Jugendliche mit Diabetes mellitus Agnes Knauder Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkundeunde (rechts) Martina Schindler, Klinische- und Gesundheitspsychologin (links)

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