Projekt

Ener­gie­wen­de: St. Veit schließt sich zusam­men

Im Zuge des Projektes „Klimaneutrales St. Veit/Glan 2040“ gibt es am Mittwoch, den 3. April, um 18 Uhr im Rathaushof gemeinsam mit der Raiffeisenbank Mittelkärnten, der Klima-und Energie-Modellregion Sonnenland Mittelkärnten (KEM) sowie dem Land Kärnten eine Infoveranstaltung zur Teilnahme an der „Erneuerbaren Energiegemeinschaft“ (EEG).

Ener­gie­wen­de: St. Veit schließt sich zusam­men Als Strombezieher profitiert man in erster Linie vom günstigeren Strompreis.

© andreas160578/Pixabay

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Vor­tei­le einer Erneu­er­ba­ren Ener­gie­ge­mein­schaft (EEG) lie­gen deut­lich auf der Hand: Der Strom­be­zug wird für alle End­ver­brau­cher spür­bar güns­ti­ger, und Strom­erzeu­ger, zum Bei­spiel Pho­to­vol­ta­ik- Besit­zer, kön­nen eben­falls deut­lich bes­se­re Ein­spei­se­ta­ri­fe ange­bo­ten wer­den. Gleich­zei­tig wer­den Impul­se zur Ener­gie­wen­de gesetzt und die Wert­schöp­fung vor Ort geför­dert. Das Ziel: Ver­ei­nen, Pri­vat­haus­hal­ten, Land­wir­ten sowie Klein- und Mit­tel­be­trie­ben soll die Mög­lich­keit gebo­ten wer­den, sich der EEG anzu­schlie­ßen, Strom­kos­ten zu spa­ren und zusätz­lich einen Bei­trag zur Nach­hal­tig­keit zu leis­ten.

Die Umset­zung

Es han­delt sich um eine Mög­lich­keit, bei der sich Strom­pro­du­zent direkt mit Strom­ver­brau­cher ver­net­zen kön­nen. Somit kön­nen ein Haus­halt, eine Gemein­de oder ein Klein- und Mit­tel­be­trieb ihren Strom­be­darf direkt aus einer Pho­to­vol­ta­ik- oder Bio­mas­se-Anla­ge in der Nähe bezie­hen. Als eine der ers­ten Maß­nah­men des Kli­ma­neu­tra­li­täts­fahr­pla­nes wird in St. Veit eine EEG sei­tens der Raiff­ei­sen­bank Mit­tel­kärn­ten gegrün­det. Eine Teil­nah­me ist allen Gemein­de­bür­ger mög­lich. Die Stadt St. Veit stellt im Rah­men der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 3. April das Pro­jekt „Kli­ma­neu­tra­les St. Veit/Glan 2040“ vor. Bei der Info­ver­an­stal­tung wer­den die Vor­tei­le prä­sen­tiert, es gibt auch grund­le­gen­de Infos durch das Land Kärn­ten (Abt. 15 Taskforce erneu­er­ba­re Ener­gie Pro­jek­te). Infos: www.energie-genossenschaften.at

Wer pro­fi­tiert von Ener­gie­ge­mein­schaf­ten?

Als Strom­be­zie­her pro­fi­tiert man in ers­ter Linie vom güns­ti­ge­ren Strom­preis. Zudem fal­len 28 Pro­zent der soeben erhöh­ten Netz­ge­büh­ren kom­plett weg. Die­ser Vor­teil gilt natür­lich auch für Stromerzeuger:innen bzw. PV-Besit­zer. Zusätz­lich erhal­ten die­se einen weit­aus bes­se­ren Ein­spei­se­ta­rif durch die Ener­gie­ge­nos­sen­schaft. Für alle Mit­glie­der, die einer Ener­gie­ge­nos­sen­schaft bei­tre­ten, fällt ledig­lich ein ein­ma­li­ger Betrag von 10 Euro für einen Genos­sen­schafts­an­teil an. Für ener­gie­pro­du­zie­ren­de Mit­glie­der mit PV-Anla­ge ist zusätz­lich eine ein­ma­li­ge Gebühr von 100 Euro zu ent­rich­ten.

22.03.2024 13:00 - Update am: 25.03.2024 17:55
Anzeige
Ener­gie­wen­de: St. Veit schließt sich zusam­men Als Strombezieher profitiert man in erster Linie vom günstigeren Strompreis.

© andreas160578/Pixabay