Kunsthandwerk
Lavanttalerin gestaltet Lebensbäume
Vor sieben Jahren wurde Dorothea Pichler aus St. Andrä im Lavanttal zur gefragten Hobbykünstlerin. Sie fertigt Lebensbäume an, auch „Tree of Live“ genannt. Wie es dazu kam, erzählt die zweifache Mutter „KliCK Kärnten“.
Vor sieben Jahren hat Dorothea Pichler mit dem Hobby angefangen. „Eigentlich ein Zufall, denn ich habe für mich einen Lebensbaum gesucht, der meinen Vorstellungen entspricht und nichts Passendes gefunden. Daraufhin habe ich mir kurzerhand selbst einen gebaut. Zuerst habe ich mir ein Material ausgesucht, ein großes Kreuz gebastelt, den Baum mit Glassteinen versehen und fertig war mein persönlicher Lebensbaum“, erzählt Pichler, die vor zehn Tagen zum ersten Mal Omi vom Enkelkind Alex Mannas geworden ist.
Kupfer
In jeder freien Minute fertigt die rüstige Pensionistin Lebensbäume in ganz verschiedenen Ausführungen an. Der Lebensbaum wird von Dorothea Pichler vorwiegend aus Kupferdrähten gestaltet und mit Edelsteinen und Halbedelsteinen besetzt. „Kupfer deshalb, weil man früher einmal Kupferschmuck gegen Entzündungen im Körper getragen hat“, ergänzt die St. Ändräerin.
Uraltes Symbol
Die Lebensbäume werden in einer Höhe bis zu 40 Zentimeter gebaut und vorwiegend auf Steinen und Holzsockeln gesetzt. „Der Lebensbaum ist ein uraltes Symbol und strahlt Kraft für die Menschen aus“, ist Pichler überzeugt. Verkauft werden die Produkte der Lavanttalerin hauptsächlich auf Handwerksmärkten, Familienmessen in Klagenfurt und über die Mundwerbung oder unter 0680/110 98 06.
Privates
Beruflich hat Dorothea Pichler vor der Pension im Handel und in der Pflege gearbeitet. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und ist seit zehn Tagen Omi vom ersten Enkelkind Alex Mannas.


