Chancengleicheit
Arbeit für junge Menschen mit Behinderung
Das Land Kärnten eröffnete ein weiteres Inklusives Kleinunternehmen in Villach. 18 junge Menschen mit Behinderung finden so eine neue Aufgabe.
Kärnten bleibt Pionier auf dem Gebiet der Chancengleichheit. Gemeinsam mit dem Verein autArK wurde in Villach die “autArKerie”, ein Bistro mit Hofladen, eröffnet. Das Land Kärnten finanziert dieses Projekt mit 550.000 Euro pro Jahr für 18 Neo-Beschäftigte.
Inklusion in allen Lebensbereichen umsetzen
“Wir gehen in Kärnten seit Jahren einen aktiven Weg, um Inklusion in allen Lebensbereichen umzusetzen. Für mich ist es ganz besonders wichtig, Menschen mit Behinderung auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren”, so Landesrätin Beate Prettner im Rahmen der offiziellen Eröffnung. “Das gibt ihnen so viel Selbstbewusstsein und Stärke”. Die “autArKerie” in der Villacher Innenstadt ist mittlerweile bereits das 7. Inklusive Kleinunternehmen des Landes und das dritte Kleinunternehmen mit dem Partner autArK.
“Im Vollbetrieb werden hier 18 Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung – zu je maximal 19 Stunden pro Woche – finden. Aktuell sind es sieben Personen, die bereits ihre Arbeit aufgenommen haben”, ergänzt Andreas Jesse, Geschäftsführer von autArK.
Referat Chancengleichheit fördert 19 Trägervereine
Aktuell fördert das Land lt. Prettner 19 Trägervereine in der Chancengleichheit. „Diese 19 Partner bieten an 160 Standorten rund 1.600 Beschäftigungsplätze für Menschen mit Behinderung”.
