Digitalisierung

Robo­ter Eli­as turnt mit

An einer gemeinsamen Turnstunde mit Digitalisierungsbotschafter Roboter Elias erfreuten sich heute, Dienstag, die Schülerinnen und Schüler der Volksschule St. Martin in Villach.

Robo­ter Eli­as turnt mit Landesrat Daniel Fellner und Bildungsdirektorin Isabella Penz mit Roboter Elias

© Bergmann

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Mehr als eine Maschi­ne ist der huma­no­ide Robo­ter Eli­as, der sowohl im Aus­se­hen, als auch bei den Fähig­kei­ten dem mensch­li­chen Vor­bild nach­emp­fun­den ist. Eli­as kann bei­spiels­wei­se gehen, spre­chen und sehen. In der gemein­sa­men Turn­stun­de mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern stell­te der Robo­ter sein Kön­nen ein­drucks­voll unter Beweis. So voll­führ­te er meh­re­re Kunst­stü­cke und ani­mier­te die Kin­der zum Mit­ma­chen. Bil­dungs­re­fe­rent Lan­des­rat Dani­el Fell­ner: “Eli­as steht für tech­ni­schen Fort­schritt und die Digi­ta­li­sie­rung. The­men, die gera­de im schu­li­schen Bereich immer wich­ti­ger wer­den.”

Begeis­te­rung der Kin­der für die Tech­nik för­dern

Die Turn­stun­de eig­net sich aber als nur eine von vie­len Ein­satz­ge­bie­te für den „Digi­ta­li­sie­rungs­bot­schaf­ter” der Bil­dungs­di­rek­ti­on Kärn­ten. Um am Ball zu blei­ben und die Kin­der zeit­ge­mäß zu unter­rich­ten, ist es wich­tig die digi­ta­len Fort­schrit­te nicht mehr iso­liert in einem Fach zu leh­ren, son­dern inte­gra­tiv in alle Berei­che der Schul­bil­dung ein­flie­ßen zu las­sen. „Und man glaubt gar nicht, wel­ches Poten­zi­al hier in Eli­as schlum­mert“, so Lan­des­rat Fell­ner wei­ter. Der Robo­ter kann Bewe­gungs­ab­läu­fe prä­zi­se aus­füh­ren und die­se immer wie­der in gleich­blei­ben­der Prä­zi­si­on wie­der­ho­len. Es ist mög­lich, ihm genaue Bewe­gun­gen bei­zu­brin­gen, die er dann feh­ler­frei vor­turnt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wie­der­um zeig­ten sind so begeis­tert von die­sem tech­ni­schen Spiel­zeug, dass sie mit Feu­er­ei­fer dabei waren. „Durch den Ein­satz von Eli­as lässt sich gleich­zei­tig eine lus­ti­ge und anspruchs­vol­le Turn­stun­de gestal­ten und die Begeis­te­rung der Kin­der für Tech­nik för­dern“, ergänzt Fell­ner.

Ein­satz in vie­len wei­te­ren Berei­chen

Der Digi­ta­li­sie­rungs­be­auf­trag­te der Bil­dungs­di­rek­ti­on Kärn­ten und “Chef” des huma­no­iden Robo­ters Ger­not Opriess­nig: „Der Vor­teil liegt auch dar­in, dass man Eli­as Bewe­gungs­ab­läu­fe sehr exakt bei­brin­gen kann und er die­se immer wie­der abso­lut feh­ler­frei wie­der­holt.” Der Robo­ter kommt aber noch in vie­len wei­te­ren Berei­chen zum Ein­satz, bei­spiels­wei­se in der Infor­ma­tik oder in der Medi­zin­tech­nik. „Eli­as kann hier bei Kin­dern mit moto­ri­schen För­der­be­darf hel­fen, indem er mit unend­li­cher Geduld Bewe­gun­gen feh­ler­frei vor­macht“, so der Digi­ta­li­sie­rungs­be­auf­trag­te.

Akzep­tanz und Moti­va­ti­on stei­gern

Isa­bel­la Penz, Bil­dungs­di­rek­to­rin Kärn­ten: „Die Digi­ta­li­sie­rung gene­rell und spe­zi­ell im Schul­be­reich muss als gro­ßes Gan­zes gese­hen wer­den. Akzep­tanz und Eigen­in­itia­ti­ve sind wesent­li­che Trä­ger der erfolg­rei­chen Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gien im Schul­be­reich. Eli­as kann durch sein mensch­li­ches Ver­hal­ten hier hel­fen, Hem­mun­gen abzu­bau­en und Akzep­tanz und Moti­va­ti­on beson­ders bei tech­nik­fer­nen Per­so­nen­grup­pen stei­gern.“

Robo­ter­typ der 6. Gene­ra­ti­on

Eli­as ent­stammt der 6. Gene­ra­ti­on des Robo­ter­typs NAO der fran­zö­si­schen Fir­ma Alde­ba­ran. Er ist frei pro­gram­mier­bar, das bedeu­tet, dass prin­zi­pi­ell jeder „Mus­kel“ ein­zeln ange­steu­ert wer­den kann. Vor­ge­fer­tig­te Bewe­gungs­mus­ter wie „Gehen“ fas­sen eine Viel­zahl von erfor­der­li­chen Ein­zel­ak­tio­nen zusam­men und erleich­tern damit die Ent­wick­lungs­ar­beit. Durch berüh­rungs­emp­find­li­che Stel­len kann Eli­as auch auf phy­si­sche Rei­ze reagie­ren. Ent­spre­chen­de Ent­wick­lungs­ar­beit vor­aus­ge­setzt, kann Eli­as in eini­gen Belan­gen dem mensch­li­chen Vor­bild erstaun­lich nahe­kom­men.

 

30.04.2024 10:30
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Robo­ter Eli­as turnt mit Landesrat Daniel Fellner und Bildungsdirektorin Isabella Penz mit Roboter Elias

© Bergmann