Bürgerinfo in Blumenhalle: Aufschrei um Steinbruch “Gurkerhube”
Seit mittlerweile 15 Jahren wehren sich die Bürger von Kappel am Krappfeld gegen die Neuerrichtung eines Steinbruchs am Windischberg. Unterstützt von Bürgermeisterin Andrea Feichtinger ist die Gemeinde fest entschlossen, dieses umstrittene Projekt zu stoppen. Die Bezirkshauptmannschaft St. Veit ruft am 16 Mai um 8 Uhr in der Blumenhalle zur Verhandlung auf.
Schon im Jahr 2009 formierte sich die Bürgerinitiative gegen den geplanten Steinbruch. Das Projekt wurde daraufhin ruhend gestellt. Doch nun sollen die Verhandlungen erneut aufgenommen werden.
Der Lkw-Verkehr auf der L 83 Krappfeld Landesstraße ist bereits jetzt ein massives Problem für die umliegenden Orte. Sollte der Steinbruch realisiert werden, droht eine weitere Verschärfung dieser Situation. Zudem liegt das projektierte Abbaugebiet nur 40 Meter neben dem Natura-2000-Europaschutzgebiet Mannsberg-Boden. Ein Gebiet von enormer ökologischer Bedeutung, das 19 geschützte Orchideen und seltene Buchenwälder beherbergt.
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Die “Bürgerinitiative Nein-zum-Neupersteinbruch-am-Windischberg-in-Unterpassering” geht gegen das geplante Projekt vor.
Öffentliches Interesse und Bürgerbeteiligung
Die Causa stieß bereits 2009 weit über die Grenzen Mittelkärntens hinaus auf öffentliches Interesse. Der Erhalt des Europaschutzgebiets Mannsberg-Boden ist nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für viele Bürger außerhalb von Mittelkärnten von Bedeutung.
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Neue Verhandlung am 16. Mai 2024
Die Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan wird am 16. Mai 2024 erneut über die Errichtung des Steinbruchs verhandeln. Trotz einer Verkleinerung des Projekts auf 2,1 Hektar entgeht der Projektwerber einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
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Unweit dem “Naturarschutzgebiet 2000” soll der Neupersteinbruch Windischberg wiederbelebt werden.
Die Bürgerinitiative appelliert an die Bevölkerung, Einwendungen gegen das Projekt bei der Bezirkshauptmannschaft St. Veit einzureichen und zur Verhandlung am 16. Mai in die Blumenhalle St. Veit zu kommen. Ein Musterformular für Einwendungen steht auf der Website der Initiative zur Verfügung.
Für weitere Informationen und Fragen stehen der BI-Obmann Gerald Seiler und Bürgermeisterin Feichtinger gerne zur Verfügung.
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Ein Aufruf zum Schutz der Natur und des Lebensraums für kommende Generationen!
02.05.2024 13:00
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Schon im Jahr 2009 formierte sich die Bürgerinitiative gegen den geplanten Steinbruch. Das Projekt wurde daraufhin ruhend gestellt. Doch nun sollen die Verhandlungen erneut aufgenommen werden.