Sicherheit

War­nung vor frag­wür­di­gen Fas­sa­den- und Dach­rei­ni­gern

Verunsicherte Kärntner melden vermehrt dubiose Anbieter von Renovierungsarbeiten. „In den meisten Fällen ist unklar, ob es sich tatsächlich um einen gemeldeten Unternehmer handelt oder nicht. Das lässt sich vor Ort auf die Schnelle auch kaum feststellen“, warnt Klaus Kronlechner, Wirtschaftskammer-Obmann der Sparte Gewerbe- und Handwerk.

Polizeiauto Generell gilt: Wer sich unsicher ist, sollte lieber nachfragen und bei Verdacht auf unseriöse Anbieter das Erhebungsreferat der Wirtschaftskammer Kärnten informieren.

© Red/KK

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Sie kom­men, klin­geln an der Tür und bie­ten ihre Diens­te an. In den ver­gan­ge­nen Wochen häu­fen sich bei der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten Anfra­gen aus ganz Kärn­ten über mobi­le Hand­wer­ker, die bei­spiels­wei­se Fas­sa­den- oder Dach­rei­ni­gun­gen anbie­ten.

Wor­auf man ach­ten soll­te

Nicht fach­ge­recht aus­ge­führ­te Arbei­ten kön­nen gro­ße Schä­den am Haus ver­ur­sa­chen. Daher ist es jedem Fall wich­tig, den Namen und die Fir­men­adres­se des Anbie­ters zu ken­nen. „Wir emp­feh­len des­halb, einen Blick in das WKO Fir­men A‑Z zu wer­fen. Ein Kärnt­ner Unter­neh­men garan­tiert nicht nur Qua­li­tät bei der Aus­füh­rung der Arbei­ten durch eine soli­de Aus­bil­dung, son­dern auch einen Ansprech­part­ner vor Ort. Zudem ist die Preis­ge­stal­tung der mobi­len Anbie­ter oft sehr undurch­sich­tig. In vie­len Fäl­len wäre es für die Betrof­fe­nen güns­ti­ger gewe­sen, ein hei­mi­sches Unter­neh­men – mit Rech­nung und Gewähr­leis­tung — zu enga­gie­ren. Bei Beauf­tra­gung eines Kärnt­ner Unter­neh­mens kann der pri­va­te Haus­be­sit­zer außer­dem den Hand­wer­ker­bo­nus von bis zu 2.000 Euro pro Wohn­ein­heit in Anspruch neh­men“, so Kron­lech­ner. Gene­rell emp­fiehlt es sich, vor der Auf­trags­ver­ga­be meh­re­re Ange­bo­te ein­zu­ho­len.

Mit wem habe ich es eigent­lich zu tun?

Mobi­le Hand­wer­ker haben häu­fig Visi­ten­kar­ten mit Tele­fon­num­mer und Inter­net­adres­se bei sich. Die Anga­ben im Impres­sum sind aber oft sehr unzu­rei­chend, ins­be­son­de­re was den Fir­men­na­men oder die Adres­se betrifft. Der Ver­dacht liegt nahe, dass die­se Hand­wer­ker das Gewer­be unbe­fugt aus­üben. Kron­lech­ner: „Gera­de bei dubio­sen Anbie­tern ist ein ordent­li­cher Rück­tritt dann schwie­rig, da nicht klar ist, wer eigent­lich der Ver­trags­part­ner ist. Oft wur­de bereits bezahlt und die ange­ge­be­ne Tele­fon­num­mer für Rück­fra­gen ist bereits abge­schal­tet. Es emp­fiehlt sich daher, das Auto­kenn­zei­chen zu notie­ren. Eine Garan­tie ist das aber nicht, da es sich oft um einen Miet­wa­gen han­delt.“ Gene­rell gilt: Wer sich unsi­cher ist, soll­te lie­ber nach­fra­gen und bei Ver­dacht auf unse­riö­se Anbie­ter das Erhe­bungs­re­fe­rat der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten infor­mie­ren.

08.05.2024 10:00
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Polizeiauto Generell gilt: Wer sich unsicher ist, sollte lieber nachfragen und bei Verdacht auf unseriöse Anbieter das Erhebungsreferat der Wirtschaftskammer Kärnten informieren.

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