Klagenfurt

Magis­trats-Direk­tor-Pos­ten wird neu aus­ge­schrie­ben: SPÖ übt Kri­tik

SPÖ Clubobmann und Stadtrat Franz Petritz äußern scharfe Kritik an der Entscheidung von Klagenfurts Bürgermeister Scheider. Dieser will die Suche nach einem neuen Magistratsdirektor trotz fehlender Verfehlungen nämlich neu aufrollen.

Klagenfurt Petritz bezeichnet den Vorgang als "Schildbürgerstreich" und prangert Inkompetenz und Arroganz in der Kommunalpolitik an.

© Red/KK

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Franz Petritz, SPÖ Club­ob­mann und Stadt­rat, kri­ti­siert die Ent­schei­dung von Bür­ger­meis­ter Schei­der scharf: “Es gibt eigent­lich nur zwei Betrach­tungs­wei­sen des Gan­zen: zum einen galop­pie­ren­de Inkom­pe­tenz gepaart mit Arro­ganz – also jene explo­si­ve Mischung von Kom­mu­nal­po­li­tik, die wir ansons­ten nur aus dem lite­ra­ri­schen Vor­bild der umtrie­bi­gen Stadt Schil­da ken­nen.”

Neu­aus­schrei­bung trotz feh­len­der Ver­feh­lun­gen

Obwohl kei­ne Ver­feh­lun­gen im Bewer­bungs- und Objek­ti­vie­rungs­ver­fah­ren nach­ge­wie­sen wer­den konn­ten, wird die Suche nach einem Magis­trats­di­rek­tor neu auf­ge­rollt. Die inter­ne Prü­fung des Pro­zes­ses wird abge­sagt, da eine Neu­aus­schrei­bung erfolgt. Die Kos­ten für die bereits erfolg­te Aus­schrei­bung belau­fen sich auf 30.000 Euro, die geschätz­ten Kos­ten für die Neu­aus­schrei­bung eben­falls. Petritz kri­ti­siert die­sen Schritt als finan­zi­ell unver­ant­wort­lich.

SPÖ Kla­gen­furt für kon­struk­ti­ve Sach­po­li­tik

Petritz betont, dass die SPÖ Kla­gen­furt sich wei­ter­hin für kon­struk­ti­ve Sach­po­li­tik ein­set­zen wird, die den Inter­es­sen der Stadt dient. Sie wer­de jedoch nicht taten­los zuse­hen, wie Bür­ger­meis­ter Schei­der und sein Team Kla­gen­furt für ihre Eigen­in­ter­es­sen miss­brau­chen und dem Anse­hen der Stadt scha­den. „Schild­bür­ger­streich“, so nennt es SPÖ Club­ob­mann und Stadt­rat Franz Petritz, „und das ist noch die net­te Inter­pre­ta­ti­on. Denn es gibt eigent­lich nur zwei Betrach­tungs­wei­sen des Gan­zen: zum einen galop­pie­ren­de Inkom­pe­tenz gepaart mit Arro­ganz – also jene explo­si­ve Mischung von Kom­mu­nal­po­li­tik, die wir ansons­ten nur aus dem lite­ra­ri­schen Vor­bild der umtrie­bi­gen Stadt Schil­da ken­nen. Oder, die nicht so freund­li­che Betrach­tungs­wie­se: es ging beim Pos­ten des Magis­trats­di­rek­tors von Kla­gen­furt nie um Kom­pe­tenz, Erfah­rung oder den objek­tiv bes­ten Bewer­ber, es ging immer nur dar­um, jeman­den an die­se Posi­ti­on zu set­zen, der dem Team Kärn­ten, dem Bür­ger­meis­ter passt. Und was man bei der SPÖ als Pos­ten­scha­cher unter­stellt, ver­kau­fen TK, ÖVP und FPÖ als Neu­start“, so Petritz deut­lich.

Also, um das ganz klar noch ein­mal fest­zu­hal­ten: Obwohl Kla­gen­furts Bür­ger­meis­ter kei­ne Ver­feh­lun­gen beim Bewer­bungs- und Objek­ti­vie­rungs­ver­fah­ren auf­zei­gen konn­te, wird die Suche nach einem Magis­trats­di­rek­tor neu auf­ge­rollt. Die inter­ne Prü­fung des Pro­zes­ses, die vom Team Kärn­ten und dem Bür­ger­meis­ter vor einer Woche noch laut­stark gefor­dert wur­de, ist jetzt nicht mehr not­wen­dig und wird abge­sagt – denn es wird ja neu aus­ge­schrie­ben. Geschätz­te Kos­ten für die Neu­aus­schrei­bung – 30.000 Euro. Pikan­tes Detail am Ran­de: Bis jetzt fehlt der ent­spre­chen­de Antrag auf Finan­zie­rung!

„Die SPÖ Kla­gen­furt wird sich, wie bis­her, nie­mals kon­struk­ti­ver Sach­po­li­tik ver­schlie­ßen, die den Inter­es­sen der Stadt dient. Wir wer­den im Gemein­de­rat selbst­ver­ständ­lich jeden Antrag mit­tra­gen, der dem Gemein­wohl und der Ent­wick­lung von Kla­gen­furt nützt. Aber wir wer­den nicht dabei zuschau­en, wie Bür­ger­meis­ter Schei­der und Kon­sor­ten Kla­gen­furt als Mit­tel zur Bedie­nung ihrer Eigen­in­ter­es­sen miss­brau­chen und dem Anse­hen unse­rer Stadt mit ihren Polit-Spiel­chen scha­den“, so Petritz.

13.05.2024 14:00 - Update am: 14.05.2024 15:13
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Klagenfurt Petritz bezeichnet den Vorgang als "Schildbürgerstreich" und prangert Inkompetenz und Arroganz in der Kommunalpolitik an.

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