Bundesliga
Der WAC trennt sich von Trainer Manfred Schmid
Der RZ Pellets WAC gab bekannt, dass das Dienstverhältnis mit Trainer Manfred Schmid zum Ende der Europacup-Playoff-Spiele aufgelöst wird. Steht Didi Kühbauer vor einem WAC-Comeback?
"Es ist eine saubere und vernünftige Trennung. Ich bin Präsident Riegler für das ehrliche und offene Gespräch dankbar", so Trainer Manfred Schmid.© RZ Pellets WAC
Auf ein erfolgreiches Saisonende hofft der Kärntner Bundesligist Wolfsberg — und jetzt wohl um so mehr. Dieser Tage wurde bekannt, dass sich die “Wölfe” mit Ende des Europacup-Playoffs von Trainer Manfred Schmid trennen werden. Er kam im März 2023 von Austria Wien und folgte auf Robin Dutt. Der Vertrag wäre noch bis 2025 gelaufen.
Es war “ein langes Gespräch”
Stellt man dem auflösenden Dienstverhältnis den vergangenen 0:4‑Auswärts-Kantersieg gegen die Wiener Austria zur Seite, dann wirkt die Lage ein wenig überraschend. „Wir hatten ein langes konstruktives und wertschätzendes Gespräch, in dem wir gemeinsam zu diesem Entschluss gekommen sind. Ich möchte mich bei Manfred Schmid bedanken und wünsche mir noch erfolgreiche Spiele im Play-Off”, äußert sich Präsident Dietmar Riegler in einer Aussendung.
Fokus liegt auf den letzten Spielen
Im abschließenden Spiel des Grunddurchgangs gegen die WSG Tirol (18. Mai 2024, 17 Uhr) sowie in den verbleibenden Europacup-Playoff-Spielen wird Manfred Schmid noch an der Seitenlinie stehen. “Es ist eine saubere und vernünftige Trennung. Ich bin Präsident Riegler für das ehrliche und offene Gespräch dankbar. Dementsprechend werden wir nach einer 1,5‑jährigen Zusammenarbeit im Guten auseinandergehen. Ich freue mich, dass ich den WAC mit einer soliden sportlichen und finanziellen Basis übergeben kann”, sagt Schmid, der seinen Fokus auf den verbleibenden Spielen legt.
Kommt Kühbauer zurück?
„Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Didi wieder einmal unser Trainer wird”, so Riegler beim damaligen Abgang von Dietmar Kühbauer — das war im November 2015. Ist das nun nach mehr als acht Jahren der Fall? Kühbauer stand für insgesamt 81 Bundesligaspiele in der Coaching-Zone der “Wölfe” und war mit ihnen sogar zwischenzeitlich auf Platz eins der Bundesligatabelle.



