Gesundheit und Lebensräume
Klagenfurt im Kampf gegen Neophyten
Auch in diesem Jahr geht die Stadtverwaltung mit einer gemeinsamen Initiative der Abteilungen Klima- und Umweltschutz, Entsorgung, Straßenbau und Verkehr sowie dem AMS Kärnten gegen invasive Neophyten vor.
© StadtKommunikation/Hronek
Neopyten sind in Europa eingeschleppte Pflanzenarten, die sich negativ auf unsere Gesundheit und auf unsere Lebensräume auswirken. Umso notwendiger ist es, regelmäßig etwas gegen die massive, ungehinderte Vermehrung zu tun. Im Stadtgebiet der Landeshauptstadt werden in den nächsten Wochen fast 40 betroffene Standorte bearbeitet. Diese liegen schwerpunktmäßig in den sensiblen Schutzgebieten Lendspitz-Maiernigg und Lendspitz-Siebenhügel sowie entlang der Sattnitz und im Natura-2000-Gebiet Ziegelteich bei Hörtendorf. Den städtischen Mitarbeitern gehen dabei, wie auch schon in den vergangen Jahren, Helfer aus einer speziellen AMS-Aktion zur Hand.
Tatkräftige Hilfe durch AMS-Aktion
„Auch in Klagenfurt werden invasive Neophytenvorkommen in Rahmen unserer finanziellen und technischen Möglichkeiten bereits seit einigen Jahren bearbeitet und deren Flächen eingeschränkt. Tatkräftige Unterstützung kommt dabei von helfenden Händen der AMS-Aktion, wofür wir sehr dankbar sind“, erklärte Vizebürgermeister Alexander Kastner, Klima- und Umweltschutzreferent.
Bearbeitung zeigt Wirkung
Die Bearbeitung der Neophyten in den letzten Jahren hat schon deutlich Wirkung gezeigt. Durch das regelmäßige Mähen, Ausreißen und Ausgraben der invasiven Pflanzen mit ihren Wurzeln sind die Bestände zunehmend kleiner und sichtbar geschwächt worden. Einzelne Standorte wie z. B. der Auenweg oder die Hundewiese beim Strandbad gelten mittlerweile als weitgehend saniert. Diese gezielten Maßnahmen können auch heuer durch die Bereitstellung von Personal über das AMS weitergeführt werden.