Weltnichtrauchertag

Bedenk­li­cher Trend zu rauch­frei­en Ersatz­pro­duk­ten

Tabakfreie Nikotinprodukte sind gesundheitsgefährdend. Verharmlosende Verpackungen führen in die Irre.

Bedenk­li­cher Trend zu rauch­frei­en Ersatz­pro­duk­ten Heute am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag.

© Symbolfoto: Pixabay

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Der Trend hin zu rauch­frei­en Ersatz­pro­duk­ten nimmt wei­ter Fahrt auf. „Im Vor­jahr habe ich anläss­lich des Welt­nicht­rau­cher­ta­ges gesagt, dass mir erst­mals nicht mehr der Ziga­ret­ten­kon­sum die größ­ten Sor­gen macht, son­dern die Ver­harm­lo­sung der schäd­li­chen und gesund­heits­ge­fähr­den­den Ersatz­pro­duk­te a la Niko­tin­beu­tel, Snus, E‑Zigaretten oder Vapes. Die­se Sor­ge hat sich im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­stärkt, denn der Boom die­ser Pro­duk­te hält nicht nur an, er ver­stärkt sich bedenk­lich“, sagt Gesund­heits­re­fe­ren­tin Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner. „Die­se tabak­frei­en Niko­tin­pro­duk­te haben das Poten­zi­al zur ‚Ein­stiegs­dro­ge‘ für spä­te­ren Tabak­kon­sum. Sie kön­nen kör­per­lich und psy­chisch süch­tig machen“, so Prett­ner wei­ter.

Tabak­ge­setz ändern

In Kärn­ten ist der Kon­sum von Niko­tin­beu­tel und Snus unter 18 Jah­ren schon seit vie­len Jah­ren ver­bo­ten. „Wäh­rend Snus auch nicht ver­kauft wer­den darf, ist der Ver­kauf von Niko­tin­beu­tel nicht ver­bo­ten“, bedau­ert die Gesund­heits­re­fe­ren­tin. Geän­dert wer­den könn­te das nur durch eine Novel­le des Tabak­ge­set­zes (Bun­des­ge­setz). „Je schnel­ler, des­to bes­ser“, appel­liert Prett­ner. Über die Kärnt­ner Sucht­prä­ven­ti­ons­stel­le wer­den inten­si­ve Auf­klä­rungs­maß­nah­men genau zu die­sen boo­men­den Ziga­ret­ten-Alter­na­ti­ven gesetzt. Der Welt­nicht­rau­cher­tag fin­det jedes Jahr am 31. Mai statt. Er wur­de 1987 von der WHO ins Leben geru­fen.

31.05.2024 09:00
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Bedenk­li­cher Trend zu rauch­frei­en Ersatz­pro­duk­ten Heute am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag.

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