429 Hütten, darunter 272 Schutzhütten in alpiner Lage, und 50.000 Kilometer an Wegen sind das Herzstück der alpinen Infrastruktur in Österreich. 906.000 Mitglieder der Alpinen Vereine arbeiten ehrenamtlich, um diese Infrastruktur zu erhalten. Doch die Freiwilligen stehen vor immer größeren Herausforderungen: anhaltende Teuerungen und zunehmende klimabedingte Schäden durch Stürme, Starkregen und das Auftauen der Permafrostböden.
Jährliche Schließungen
Durch die drastische Zuspitzung der Lage müssen jährlich drei bis vier Hütten ihre Pforten schließen und Wege gesperrt werden. Um diesen Trend umzukehren und den alpinen Kultur- und Erholungsraum zu sichern, fordern die Alpinen Vereine eine Sonderdotierung der Bundesregierung von 95 Millionen Euro zur Erhaltung von Schutzhütten und Wegen.
Übergabe der Petition
Vor der aktuellen Landtagssitzung übergaben Vertreter der Alpinen Vereine ihre Forderung an Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsident Reinhart Rohr, mit der Bitte, diese im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz zu unterstützen. Peter Kaiser, selbst seit über vier Jahrzehnten Mitglied der Naturfreunde Klagenfurt, sicherte seine Unterstützung zu, die alpine Infrastruktur zu erhalten. Auch „Kaiser“ Franz Klammer bekundete vor dem Termin im Landhaushof seine Unterstützung für die Petition.
Anzeige
19.07.2024 13:01 - Update am: 19.07.2024 13:11
Anzeige
Alpine Vereine fordern 95 Millionen Euro von der Bundesregierung zur Rettung der Schutzhütten und Wege.