Bundesliga
Gleich sieben Ausfälle bei Austria Klagenfurt
Ehe es in die Länderspiel-Pause geht, steht heute der Auftakt der sechsten Runde der Admiral-Bundesliga auf dem Spielplan. Die Ausgangslage der Kärntner Vereine Austria Klagenfurt und Wolfsberger AC im „KLiCK Kärnten“-Überblick.
© Austria Klagenfurt
Nach zwei Auswärtsspielen laufen die Spieler der Austria Klagenfurt heute wieder ins Wörthersee-Stadion ein. Um 17 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Peter Pacult die WSG Tirol. Kurios: Die Gäste aus Tirol sind mit fünf Unentschieden neben Tabellenführer Red Bull Salzburg die einzige Mannschaft, die noch ungeschlagen ist.
Gegen den „Remis-König“
„Das ist eine verdammt harte Aufgabe. Tirol verfügt über eine gut organisierte Truppe mit einem klaren Matchplan, den sie unabhängig vom Gegner durchzieht. Sie machen immer ihr Ding“, sagt Pacult. Er fordert von seinen Burschen eine bissige und engagierte Vorstellung: „Wir müssen bereit sein, viel zu laufen, die Zweikämpfe anzunehmen. Und den Mut haben, unser Spiel nach vorn aufzuziehen.“ Die „Violetten“ aus Waidmannsdorf sind mit dem Saisonstart zufrieden: Mit fünf Punkten liegen sie auf Platz sieben. „Wir wollen weiter fleißig anschreiben, wissen aber, dass wir dafür in jedem Spiel auf hundert Prozent kommen müssen“, erklärt Mittelfeld-Mann Christopher Cvetko.
Sieben Ausfälle
Die personelle Situation ist weiterhin angespannt. Mit Kapitän Kosmas Gkezos (Sprunggelenk), Herbert Paul (Achillessehne), dem am Donnerstag operierten Maxi Moreira (Sprunggelenk), Julian von Haacke (Knie), Fabian Miesenböck, Benjamin Hadzic (beide Adduktoren) und Darijo Pecirep (Oberschenkel) fallen gleich sieben Spieler aus.
„Wölfe“ in Vorarlberg
Die „Wölfe“ aus dem Lavanttal traten die längste Auswärtsfahrt der Saison an: Heute ist der Wolfsberger AC um 17 Uhr in Vorarlberg beim SCR Altach zu Gast. Vor einer Woche konnten Kapitän Michael Liendl & Co. gegen die Admira den ersten Saisonsieg (3:0) einfahren, was in der Tabelle mit fünf Punkten Rang acht bedeutet. „Man sollte derzeit weder von Erleichterung noch von Enttäuschung sprechen. Wir befinden uns noch in einer Entwicklungsphase. Natürlich ist es schöner, wenn man gewinnt, wie letzte Woche gegen die Admira, aber jetzt wartet mit Altach bereits die nächste Aufgabe“, analysiert Trainer Robin Dutt. Er erwartet heute einen kompakten Gegner, der im Umschaltspiel gefährlich ist. „Die Altacher sind generell schwierig zu bespielen“, erläutert Dutt.
In bisher 22 Bundesliga-Begegnungen mit den Vorarlbergern gab es sieben Siege, fünf Unentschieden und zehn Niederlagen. Auswärts konnten die „Wölfe“ in ihrer Bundesliga-Geschichte erst drei Siege in Altach bejubeln. Heute soll der vierte Erfolg her!



