Auszeichnung
Klagenfurter Ehrpfennig für Pfarrer Johannes Pichler
Für seine Verdienste um die Stadt Klagenfurt erhielt Johannes Pichler, langjähriger Pfarrer der Stadtpfarre St. Theresia, bekam von Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Franz Petritz den Ehrpfennig der Landeshauptstadt verliehen.
© StadtKommunikation/Krainz
Ein offenes Pfarrhaus, ein gemütliches Zusammensein nach den Messen, Lagerfeuer, Bastelabende und Schnitzereien – vieles davon verbindet die Gemeinde mit ihrem Pfarrer Johannes Pichler. Nach seiner Abschiedsmesse in der Stadtpfarre St. Theresia wurde er von Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Franz Petritz mit dem Ehrpfennig der Landeshauptstadt Klagenfurt ausgezeichnet.
Ein „multimedialer“ Pfarrer
„Er hat wie kein Zweiter die Geschicke der Pfarrkirche St. Theresia geprägt. Mit seiner Jugendarbeit und seiner Multimedia-Affinität hat er die Kirche in moderner und beeindruckender Weise zu den Menschen gebracht und auch in Zeiten von Corona als starker Botschafter des Glaubens überzeugt“, sind sich Scheider und Petritz einig.
Für Kinder und Jugendliche
Pichlers Zeit als Verantwortlicher der Pfarre zeichnete sich vor allem durch seine intensive Arbeit im Kinder- und Jugendbereich aus. In den vergangenen18 Jahren konnte er einiges bewegen. Unter seiner Führung gab es zahlreiche Theaterprojekte sowie Youtube-Filme mit Kindern und Jugendlichen, die allesamt in Eigenproduktion gedreht wurden. Zudem wurde unter Pichler auch das Kinderferienlager in den Sommerferien ins Leben gerufen.
Zur Person
Johannes Pichler, 1957 geboren, absolvierte im Jahr 1991 seine philosophisch-theologischen Studien in Salzburg und wurde ein Jahr später zum Priester geweiht. Seit seiner Priesterweihe ist der gebürtige Klagenfurter geistlicher Assistent der christlichen Lehrer- und Erziehungsgemeinschaft Kärntens. Nach zahlreichen beruflichen Stationen als Geistlicher in ganz Kärnten war der Pfarrer seit 2003 für die Pfarre St. Theresia in Klagenfurt verantwortlich. In Anerkennung seiner Leistungen wurde Pichler 2008 zum Bischöflichen Geistlichen Rat und 2010 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt.

