Arnoldstein
Feuerwehr-Großübung am Dreiländereck
Bei der Großübung am Dreiländereck nahmen mehr als hundert Florianis aus Kärnten, Italien und Slowenien teil. Für Bürgermeister Reinhard Antolitsch trage die Übung unter anderem dem Gedanken der Europäischen Union Rechnung.
Dabei stand nicht nur das gemeinsame Üben im Mittelpunkt, sondern auch der internationale Austausch.© Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein
Dass regelmäßige Übungen der Freiwilligen Feuerwehren ein Garant für die Sicherheit von Kärntens Gemeinden und Ortschaften sind, steht außer Frage. Monatlich bringen Kärntens Florianis dabei unzählige ehrenamtliche Stunden auf, um verschiedene Einsatzszenarios für den Ernstfall zu üben und die dafür notwendige Kameradschaft eingehend zu festigen.
Mehr als hundert Kameraden
Dabei ist es auch nicht von geringer Bedeutung, grenzüberschreitende Übungen mit Nachbarländern abzuhalten. Eine solche besondere und großangelegte Dreiländer-Feuerwehr-Übung fand gestern (7. September 2024) statt. Als Übungsort wurde unter der Führung der Kameraden aus Slowenien und Michael Miggitsch das Dreiländereck als Übungsbereich ausgewählt. Pünktlich um 10 Uhr startete man die Übungen. Es galt mehrere Szenarien — große wie kleine — gemeinsam mit den befreundeten Florianis aus Italien und Slowenien koordinierend abzuarbeiten. Insgesamt nahmen mehr als hundert Kameraden teil.
Starke Zusammenarbeit dreier Regionen
Vor Ort machte sich auch der Bürgermeister von Arnoldstein, Reinhard Antolitsch, von den Übungen der Kameraden ein Bild und zeigte sich davon begeistert. Für ihn sei die durchgeführte Großübung von symbolhaften Charakter. “Die Übung am Dreiländereck und die rege Zusammenarbeit der drei Regionen trägt dem Alpen-Adria- und den Gedanken der Europäischen Union Rechnung”, so Bürgermeister Antolitsch. Solche Kooperationen würden selbstverständlich auch zur Belebung des Dreiländerecks beitragen.
Nach vollbrachter Leistung wurde nach den Grußworten der drei Bürgermeister — Reinhard Antolitsch aus Arnoldstein, Renzo Zanette aus Tarvis und Henrika Zupan aus Kranska Gora — das leibliche Wohl gestärkt und der internationale Austausch mit den Kameraden intensiviert.



