Partnerschaft für Inklusion
Am Dienstag (10. September) wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Inklusion gesetzt: Die „pro mente gruppe kärnten“ und die Polizei Kärnten besiegelten ihre Sicherheitspartnerschaft. Diese Kooperation entstand im Rahmen des Projekts „Wir.behindern.nicht-gemeinsam“, einer Initiative des Innenministeriums, die darauf abzielt, den Weg für Menschen mit Behinderungen zur Polizei zu vereinfachen.
Durch eine Reihe von Workshops wurden praxisnahe Werkzeuge entwickelt, um Hürden abzubauen und den Zugang zu polizeilicher Hilfe zu verbessern. Damit wird das Vertrauen von Menschen mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen in die Behörden gestärkt.
Erfahrungen bündeln
Oberst Wolfgang Gabrutsch, Verantwortlicher des Projekts “gemeinsam.sicher” in Kärnten, hob hervor, wie wichtig die Kooperation mit der „pro mente gruppe“ sei. „Gerade in diesem Bereich gibt es viele Berührungspunkte. Eine professionelle Zusammenarbeit ist essenziell für die Sicherheit in allen Bereichen“, so Gabrutsch.
Auch Georg Spiel, Geschäftsführer der „pro mente gruppe kärnten“, unterstrich die Bedeutung der neuen Partnerschaft. „Unser Ziel ist es, Menschen mit psychischen Problemen evidenzbasierte und innovative Dienstleistungen anzubieten. Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt, um diese Arbeit zu erweitern und Menschen in schwierigen Lebenslagen noch besser zu unterstützen.“
