Spiegelsaal
Kärntner mit Einsatzmedaillen ausgezeichnet!
83 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehren Miklauzhof, Rechberg, Edling, Peratschitzen, Haimburgerberg und Wallersberg wurden mit Katastropheneinsatzmedaillen ausgezeichnet.
Bürgermeister Hannes Mak, Bürgermeister Gerhard Koller und Landesrat Daniel Fellner (von links).© LPD Kärnten/Didi Wajand
Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden diese Woche wieder Katastropheneinsatzmedaillen an Kärntner Feuerwehrfrauen und ‑männer verliehen. Die Auszeichnung erfolgte durch Landesrat Daniel Fellner, in Anwesenheit von Landesamtsdirektor-Stellvertreter Markus Matschek und Landtagsabgeordneten Hannes Mak.
Viele tausend Arbeitsstunden
In seinen einleitenden Worten verwies Fellner auf die aktuellen Wetterereignisse und die vielen Naturkatastrophen der letzten Jahre: „Viele Menschen bekommen angesichts der Wetterlage ein mulmiges Gefühl. Und das ist nicht zu verdenken. Sehr oft haben wir in der jüngeren Vergangenheit Naturkatastrophen bewältigen müssen. Und das alles, diese vielen tausend Arbeitsstunden, diese helfenden, rettenden Hände, das alles wart ihr.”
Mehr als Zeichen der Wertschätzung
Dabei kommt vor allem dem Ehrenamt eine große Rolle zu, denn die Einsatzkräfte seien in täglicher Bereitschaft, anderen zu helfen und das in der Freizeit — was keinesfalls einer Selbstverständlichkeit gleichkomme. Für Fellner sei der Katastropheneinsatz die Königsdisziplin: “Die Katastropheneinsatzmedaille ist unser Zeichen der Wertschätzung und sie ist verbunden mit der Bitte, stets weiterzumachen und weiterzuhelfen.”
Sechs Feuerwehren
Mit den Kärntner Katastropheneinsatzmedaillen in Silber und Bronze ausgezeichnet wurden 83 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehren Miklauzhof, Rechberg, Edling, Peratschitzen, Haimburgerberg und Wallersberg.
Wissenswertes
Die Kärntner Katastropheneinsatzmedaille wird in drei Stufen verliehen: in Gold für besondere Leistungen im Katastropheneinsatz, in Silber für mindestens fünf Katastropheneinsätze und in Bronze für mindestens drei Katastropheneinsätze. Unter „Einsatz“ wird ein Großschadensereignis verstanden, bei dem mindestens der behördliche Bezirkskrisenstab einberufen worden ist.
- Bürgermeister Hannes Mak, Bürgermeister Gerhard Koller und Landesrat Daniel Fellner (von links).
- Freiwillige Feuerwehr Miklauzhof
- Freiwillige Feuerwehr Wallersberg
- Freiwillige Feuerwehr Peratschitzen
- Freiwillige Feuerwehr Edling
- Freiwillige Feuerwehr Rechberg
- Freiwillige Feuerwehr Haimburgerberg



