Großeinsatz
Villacher Gymnasium evakuiert
Mehrere Kinder von Rettung abtransportiert. War ein Schülerstreich daran schuld?
© Helmuth Weichselbraun
Großeinsatz für Rettung, Polizei und Feuerwehr am heutigen Vormittag beim Peraugymnasium in Villach. Mehrere Schüler mussten von der Rettung wegen Atembeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Schülerstreich wird als mögliche Ursache vermutet. Gegen 10.30 Uhr wurde Alarm ausgelöst und das gesamte Gebäude evakuiert. Von einer Toilette ausgehend war es zu einer massiven Geruchsausbreitung und dadurch zu Reizungen der Atemwege bei Schülern und Lehrpersonal gekommen.
Gasartiger Geruch im Schulgebäude
Zuerst wurde ein möglichen Gasaustritt ermutet. Diesbezüglich wurden die Schüler auch erstinformiert. Dieser Verdacht hat sich laut der Polizei Villach aber nicht bestätigt. „Die ersten Erhebungen zeigen, dass kein Gasaustritt vorliegt. Fakt ist, dass sich ein Geruch im Gebäude ausgebreitet hat, der die Atemwege gereizt hat“, sagt Stephan Brozek von der Stadtpolizei Villach gegenüber der Kleinen Zeitung. Einige Schüler mussten wegen Atembeschweren und gereizter Schleimhäute sogar ins Krankenhaus Villach gebracht werden.
War es ein Schülerstreich?
Möglicherweise hat ein Schülerstreich, nämlich der Einsatz von Pfefferspray, den Großeinsatz ausgelöst. „Nach Rücksprache mit der Rettung ist davon auszugehen, dass es sich um Pfefferspray handelte“, sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Martin Regenfelder. Der Großteil des Gebäudes konnte gegen Mittag wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen laufen.

