Hermagor

Rad­ni­ger Para­dies: Ein “Badl” wird 30

Es gilt als das erste Naturschwimmbad Kärntens: Mittlerweile ist das Bad Rading ein Ganzjahresbetrieb mit 620 Quadratmeter Wasserfläche, Kinderspielplätzen, Gastrobetrieb, Sportplatz, Bocciabahn und 5.000 Quadratmeter Liegewiese.

Rad­ni­ger Para­dies: Ein “Badl” wird 30 "Das Engagement und die Eigeninitiativen der örtlichen Bevölkerung waren es auch, die den Erhalt des Bades gesichert haben", so der Landeshauptmann.

© LPD Kärnten/Augstein

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Das 30-jäh­ri­ge Bestehen des Natur­schwimm­bads Rading bei Her­ma­gor wur­de am Sams­tag (21. Sep­tem­ber 2024) gefei­ert. Das Natur­ju­wel hat tur­bu­len­te Zei­ten hin­ter sich, dank der Eigen­in­itia­ti­ve des Bad­ver­eins, der Gemein­de- und Lan­des­po­li­tik konn­te es erhal­ten, und mit­tels Lan­des­sub­ven­ti­on aus dem Gemein­de­re­fe­rat wird es auch saniert.

Bestand­teil des regio­na­len Dorf­le­bens

„Hier liegt ein regio­na­ler Schatz, wird Rena­tu­rie­rung seit 30 Jah­ren gelebt. Die­ses Natur­schwimm­bad ist als sol­ches nicht nur das ers­te Bad Kärn­tens, das ohne Che­mie aus­kommt, es ist ein fixer Bestand­teil des regio­na­len Dorf­le­bens”, meint Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser. Hier ler­nen Kin­der das Schwim­men, hier wer­de gespielt und gespor­telt, tref­fen sich Bade­gäs­te und wer­de das sozia­le Zusam­men­le­ben gestärkt, weil sich die Men­schen hier mit ihrem Badl iden­ti­fi­zie­ren. “Das Enga­ge­ment und die Eigen­in­itia­ti­ven der ört­li­chen Bevöl­ke­rung waren es auch, die den Erhalt des Bades gesi­chert haben.”

Bür­ger­meis­ter Leo­pold Ast­ner begrüß­te mit Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Luca Burg­stal­ler, Vize­bür­ger­meis­te­rin Irm­gard Hart­lieb und Stadt­rat Han­nes Burg­stal­ler.

Wis­sens­wert

Ursprüng­lich — 2025 wer­den es 100 Jah­re — wur­de das alte Wald­bad, ein Frei­bad, von der Stadt­ge­mein­de Her­ma­gor in ein Natur­schwimm­bad mit Bio­top und Pflan­zen­fil­ter umge­baut. Die Rad­ni­ger grün­de­ten den Bad­ver­ein, der an die 150 Mit­glie­der zählt. 2007 über­nahm Doris Jan­s­chitz als Päch­te­rin die gesam­te Bade­an­la­ge. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Rad­nig schafft die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für den Bade­be­trieb seit 30 Jah­ren und hilft, wenn Was­ser auf Grund der Hit­ze man­gelt. 1995 wur­de das Bad der Gemein­de über­tra­gen. In die Jah­re gekom­men, hat dann der Ver­ein einen Sanie­rungs­plan erar­bei­tet und mit Unter­stüt­zung des Lan­des gelingt es nun, das Bad zu sanie­ren.

23.09.2024 09:00
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Rad­ni­ger Para­dies: Ein “Badl” wird 30 "Das Engagement und die Eigeninitiativen der örtlichen Bevölkerung waren es auch, die den Erhalt des Bades gesichert haben", so der Landeshauptmann.

© LPD Kärnten/Augstein