Wirtschaft

Kein Kün­di­gungs-Schutz im Krank­heits­fall

Die Wirtschaftskammer Kärnten weist die Forderungen der Arbeiterkammer nach einem gesetzlichen Kündigungsschutz für Arbeitnehmer im Krankenstand entschieden zurück und warnt vor einem Anstieg von Missbrauch.

Kein Kün­di­gungs-Schutz im Krank­heits­fall Die Wirtschaftskammer kritisiert die Zunahme von Krankenständen und fordert strengere Maßnahmen zur Verhinderung von Missbrauch.

© Martine/Pixabay

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Zunah­me der Kran­ken­stän­de

Unter­neh­mer berich­ten von einer alar­mie­ren­den Zunah­me an Kran­ken­stän­den, die oft unmit­tel­bar nach Kün­di­gun­gen ein­tre­ten. Die Wirt­schafts­kam­mer sieht in die­ser Ent­wick­lung einen mög­li­chen Miss­brauch bestehen­der Rege­lun­gen und for­dert stren­ge­re Kon­trol­len.

Kri­tik an tele­fo­ni­schen Krank­schrei­bun­gen

Die Wirt­schaft spricht sich gegen tele­fo­ni­sche Krank­schrei­bun­gen aus, da die­se die Über­prü­fung erschwe­ren und Miss­brauch Tür und Tor öff­nen könn­ten. Die Ärz­te­kam­mer hin­ge­gen hält an die­ser Pra­xis fest, was zu Span­nun­gen zwi­schen den Par­tei­en führt.

Finan­zi­el­le Belas­tung für Betrie­be

Die stei­gen­den Kran­ken­stän­de ver­ur­sa­chen erheb­li­che Kos­ten für Unter­neh­men, die bis zu 250 Euro pro Kran­ken­stands­tag betra­gen kön­nen. Dies stellt ins­be­son­de­re für klei­ne Betrie­be eine exis­ten­zi­el­le Her­aus­for­de­rung dar, wäh­rend der Arbeits­kräf­te­man­gel die Situa­ti­on wei­ter ver­schärft.

 

10.10.2024 17:01
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Kein Kün­di­gungs-Schutz im Krank­heits­fall Die Wirtschaftskammer kritisiert die Zunahme von Krankenständen und fordert strengere Maßnahmen zur Verhinderung von Missbrauch.

© Martine/Pixabay