1. Klasse B
„Wir gehören in die Unterliga“
Der SV Rothenthurn möchte nach dem zweiten Platz in der Vorsaison endlich den Titel in der 1. Klasse B holen und in die Unterliga West aufsteigen. Trainer Marjan Florjancic erklärt im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ seinen Aufstiegsplan.
Der SV Rothenthurn spielt seit Jahren konstant gut. In den vergangenen fünf Jahren stehen drei zweite und zwei dritte Plätze in der Endabrechnung der 1. Klasse B zu Buche. „Wir haben viele eigene Spieler und mit Neuzugang Denis Kujundzic und Grega Gorisek nur zwei Legionäre. Der Slowene Gorisek ist fast ein Einheimischer: Er ist seit vielen Jahren bei uns und ein wertvoller Spieler, der immer für Tore sorgt“, erklärt Trainer Marjan Florjancic. Er steht seit drei Jahren in Rothenthurn an der Linie. Die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft bezeichnet er als einzigartig. „Leider hatten wir auch Abgänge. Sehr leid tut es mir um Thomas Walker, der nach St. Jakob in die Kärntner Liga wechselte. Thomas Eder ging nach Ferndorf, wo er sich beweisen will. Ermin Softic bekam einen Job bei Hasslacher in Sachsenburg, wo er jetzt auch spielt“, listet Florjancic auf.
Das nächste Spiel
Am heutigen Sonntag (5. September) findet in Rothenthurn um 16 Uhr das nächste Spiel gegen den SV Malta statt. „Wir sind in der Lage, alle Vereine in der 1. Klasse B zu schlagen. Malta hat einige Verletzte zu beklagen. Aber ich sage immer: Wenn du vorne mitspielen willst, musst du zu Hause alle Spiele gewinnen“, betont Florjancic. Auch das Saisonziel ist klar definiert: „Wir wollen Meister werden, denn Rothenthurn gehört in die Unterliga.“ Zu den Favoriten gehören, so der Trainer, auch ATUS Velden, FC Faaker See und SV Maria Gail. „Diese vier Mannschaften werden sich den Titel untereinander ausmachen“, ist Florjancic überzeugt.
Die Verletztenliste
Bei den Rothenthurnern fällt für die nächsten Spiele Neuzugang Denis Kujundzic verletzt aus. Sebastian Triebelnig erlitt einen Kreuzbandriss und Thomas Platzer einen Muskelfaserriss. „Wir haben diesbezüglich eine schlechte Phase, aber das kann uns auf den Weg zum Erfolg nicht stoppen“, gibt sich Florjancic kämpferisch.
