Mobilität
Villach verlängert Öffi-Betriebszeiten deutlich
Mit der Fahrplanumstellung am 15. Dezember erweitert die Stadt Villach das Busangebot und bringt das größte Öffi-Projekt der letzten Jahre ins Rollen. Ab dann fahren die Busse werktags drei Stunden länger von 5 bis 22 Uhr.
Betriebszeiten werden deutlich ausgeweitet
von links: Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh, Mobilitätsreferent Landesrat Sebastian Schuschnig, Bürgermeister Günther Albel© Stadt Villach/Marta Gillner
Auch die Linie 5A startet mit einem Halbstundentakt und einem Sonn- und Feiertagsfahrplan. Für die Stadt und das Land Kärnten bedeutet das eine jährliche Investition von rund einer Million Euro.
Meilenstein für Villachs Öffis
Mit der Taktverdichtung auf der Linie 5A und der Einführung neuer Früh- und Spätkurse will Villach die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs weiter stärken. Zusätzlich optimierte Umstiegszeiten an der Bahnhaltestelle Seebach sowie vier Direktkurse auf der Linie 1, die direkt vom Stadtteil Manhattan ins Zentrum fahren, runden das Angebot ab. „Wir haben noch nie so viele Schritte zur Stärkung des Busverkehrs unternommen“, betont Bürgermeister Günther Albel. Das Ziel sei klar: mehr Menschen vom Auto in den Bus zu holen.
Mehr Kurse, längere Betriebszeiten
Neben der Taktverdichtung gibt es auch zusätzliche Kurse auf beliebten Strecken. Insgesamt kommen durch die Neuerungen 138 zusätzliche Kurse ins Netz, womit die gefahrenen Kilometer der Busflotte um 16 Prozent auf knapp 1,7 Millionen steigen. Für die Linien 5A und 5B wird ab Dezember auch erstmals an Sonn- und Feiertagen ein Fahrplan angeboten – ein wichtiger Schritt für die Bedürfnisse der Bevölkerung. Das Verkehrsreferat des Landes, das die Erweiterung mitfinanziert, hat bereits in den vergangenen Jahren vier Millionen Euro in den Ausbau der Taktfrequenz investiert.
Langfristige Mobilitätswende
Auch für Mobilitätsreferent Landesrat Sebastian Schuschnig ist der Ausbau der Öffis in Villach ein entscheidender Schritt. Ein gut ausgebautes Netz sei ein „Standortfaktor“ und fördere nachhaltige Mobilität. „Mit diesem bedarfsorientierten Angebot zeigen wir, dass moderne Mobilität nie aufhört, sondern dauerhafte Investitionen braucht“, so Schuschnig. Für die BUS:SI-Linien, die bereits seit zwei Jahren erfolgreich in Betrieb sind, sei die Erweiterung ein „wesentlicher Schritt“ auf dem Weg zur Mobilitätswende.


