Betreutes Wohnen und Wohnungssicherung
Seit 15 Jahren begleitet die Volkshilfe Menschen in Not durch das Projekt „Betreutes Wohnen“, seit 10 Jahren ist die „Wohnungssicherung“ ein zentrales Angebot. Diese Programme sind jedoch nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Appell an die Politik, mehr für leistbaren Wohnraum zu tun. „Über 22.000 Menschen sind obdachlos, die Dunkelziffer ist viel höher“, erklärt Volkshilfe-Präsident Ewald Wiedenbauer. Die Situation verschärft sich, während gleichzeitig große Wohnungen leerstehen.
Zusammenarbeit mit Stadt Klagenfurt
Die Stadt Klagenfurt unterstützt die Volkshilfe mit 620.000 Euro und betont die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit in dieser Krise. „Jeder Mensch hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben, dazu gehört auch ein sicherer Wohnraum“, so Bürgermeister Christian Scheider.
Hilfe für Betroffene
Volkshilfe-Geschäftsführer Jürgen Pfeiler betont, dass es bei der Wohnungssicherung nicht nur um das Bereitstellen von Unterkünften geht, sondern auch darum, die Betroffenen zu begleiten und ihnen zu helfen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. In den letzten Jahren konnten durch Präventionsmaßnahmen rund 766 drohende Delogierungen verhindert werden, was dem Steuerzahler 25,2 Millionen Euro an Folgekosten ersparte.
Neue Broschüre und weiterführende Hilfe
Die Volkshilfe Kärnten hat eine neue Broschüre mit aktuellen Zahlen und Fakten zur Wohnungslosigkeit veröffentlicht, die online verfügbar ist. Betroffene können sich jederzeit telefonisch unter +43 463 32495 an die Volkshilfe wenden.