Kärnten

Spe­zi­al-Zen­tren für Über­gangs-Pfle­ge gefor­dert

Der Kärntner Landesrechnungshof empfiehlt spezialisierte Einrichtungen, um Patienten nach Krankenhausaufenthalten besser zu rehabilitieren und Langzeitpflege zu vermeiden.

Spe­zi­al-Zen­tren für Über­gangs-Pfle­ge gefor­dert Das Land Kärnten stimmt den Empfehlungen zu und will erfolgreiche Modelle wie in der Steiermark übernehmen.

© Pixabay/Sabine van Erp

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Über­gangs­pfle­ge soll die Lücke zwi­schen Kran­ken­haus­ent­las­sung und Rück­kehr nach Hau­se schlie­ßen. Laut Lan­des­rech­nungs­hof fehlt jedoch der the­ra­peu­ti­sche Fokus, wodurch das Risi­ko einer Ver­schlech­te­rung des All­ge­mein­zu­stands steigt. Remo­bi­li­sa­ti­on und akti­vie­ren­de Pfle­ge sei­en ent­schei­dend, um Selbst­stän­dig­keit wie­der­her­zu­stel­len.

Emp­feh­lung: neue Struk­tu­ren

Pfle­ge­hei­me sei­en für the­ra­peu­ti­sche Ange­bo­te unge­eig­net. Der Lan­des­rech­nungs­hof for­dert daher spe­zia­li­sier­te Über­gangs­pfle­ge-Ein­rich­tun­gen, die gezielt auf Reha­bi­li­ta­ti­on abzie­len. Bereits bei der Antrag­stel­lung soll­ten kon­kre­te The­ra­pie­zie­le fest­ge­legt wer­den.

War­te­zei­ten bei mobi­ler Remo­bi­li­sa­ti­on

Die mobi­le ger­ia­tri­sche Remo­bi­li­sa­ti­on im Anschluss an den sta­tio­nä­ren Auf­ent­halt soll Pati­en­ten zu Hau­se wei­ter unter­stüt­zen. Das aktu­el­le Ange­bot mit 105 Plät­zen reicht jedoch nicht aus, War­te­zei­ten von bis zu sechs Mona­ten sei­en laut Lan­des­rech­nungs­hof untrag­bar. Der Aus­bau sei drin­gend not­wen­dig, um die Ver­sor­gungs­lü­cke zu schlie­ßen.

 

04.12.2024 12:01
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Spe­zi­al-Zen­tren für Über­gangs-Pfle­ge gefor­dert Das Land Kärnten stimmt den Empfehlungen zu und will erfolgreiche Modelle wie in der Steiermark übernehmen.

© Pixabay/Sabine van Erp