Klagenfurt

Unter­stüt­zung für Früh­ge­bo­re­ne und ihre Fami­li­en

Seit Anfang 2024 gibt es auf Initiative von Gertrud Puaschitz, Verena Tscharf und Karina Hribar mit dem Frühchen-Treff in Völkermarkt und Klagenfurt geschützte Räume für Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft.

Unter­stüt­zung für Früh­ge­bo­re­ne und ihre Fami­li­en Jutta Hafner-Sorger, Gertrud Puaschitz und Verena Tscharf, Sarah Pucker, Landesrätin Beate Prettner und Stadtrat Franz Petritz (hinten von links) mit Lisa-Maria Wolf und Romina sowie Familie Juvan (vorne).

© Büro Landesrätin Prettner

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Rund jedes zehn­te Baby kommt welt­weit zu früh zur Welt — in Öster­reich betrifft dies jähr­lich acht bis neun Pro­zent der Neu­ge­bo­re­nen. Früh­ge­bo­re­ne und ihre Fami­li­en ste­hen dabei oft vor beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen, die ein hohes Maß an Unter­stüt­zung erfor­dern. Um die­sen Kin­dern den bes­ten Start ins Leben zu ermög­li­chen, ist eine geziel­te För­de­rung von ent­schei­den­der Bedeu­tung.

Initia­ti­ve seit Anfang 2024

Früh­chen benö­ti­gen häu­fig über Jah­re hin­weg spe­zia­li­sier­te Betreu­ung, um sich kör­per­lich, geis­tig und sozi­al opti­mal ent­wi­ckeln zu kön­nen. Auch die Eltern spie­len dabei eine Schlüs­sel­rol­le. Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te wie Bin­dungs­trai­nings, psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung oder Aus­tausch-Grup­pen hel­fen Fami­li­en, die oft stress­rei­che Zeit bes­ser zu meis­tern und eine sta­bi­le Bezie­hung zu ihrem Kind auf­zu­bau­en. Seit Anfang 2024 gibt es auf Initia­ti­ve von Ger­trud Pua­s­chitz und Vere­na Tscharf, DGKP und IBCLC (Still- und Lak­ta­ti­ons­be­ra­te­rin), sowie Kari­na Hri­bar, selbst Früh­chen-Mama, mit dem Früh­chen-Treff in Völ­ker­markt und Kla­gen­furt geschütz­te Räu­me für Aus­tausch, Unter­stüt­zung und Gemein­schaft.

Ein Aus­tausch unter­ein­an­der

Hier kön­nen sich Eltern, Geschwis­ter und Früh­ge­bo­re­ne unter­ein­an­der aus­tau­schen und von­ein­an­der pro­fi­tie­ren. Fach­kun­di­ge Exper­tin­nen beglei­ten die Tref­fen und infor­mie­ren über wich­ti­ge The­men wie Ent­wick­lungs­mei­len­stei­ne, Ernäh­rung, Bin­dungs­för­de­rung, Schlaf, Kör­per­pfle­ge sowie The­ra­pie- und För­der­mög­lich­kei­ten. Auch der Umgang mit All­tags­her­aus­for­de­run­gen oder Erfah­run­gen mit Fremd­be­treu­ung wer­den ange­spro­chen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf der emo­tio­na­len Unter­stüt­zung der Eltern, um ihnen den Umgang mit die­ser beson­de­ren Lebens­si­tua­ti­on zu erleich­tern.

För­de­rung von Früh­ge­bo­re­nen

Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner hebt die Bedeu­tung des Pro­jek­tes her­vor: “Mit den Früh­chen-Treffs wur­de ein Ort geschaf­fen, der den Eltern Halt gibt und ihnen zeigt, dass sie nicht allei­ne sind.” Die Finan­zie­rung die­ses wert­vol­len Ange­bo­tes wird vom Land Kärn­ten, Unter­ab­tei­lung Gesund­heits­för­de­rung, über­nom­men, wäh­rend die Stadt Kla­gen­furt sowie die „Gesun­de Gemein­de“ Völ­ker­markt die Räum­lich­kei­ten bereit­stel­len. Die För­de­rung von Früh­ge­bo­re­nen sei eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft unse­rer Kleins­ten. Mit die­sem Treff­punkt wer­de nicht nur ein Netz­werk für betrof­fe­ne Fami­li­en in Kärn­ten geschaf­fen, son­dern es wer­de ihnen auch die Stär­ke gege­ben, um die Her­aus­for­de­run­gen des All­tags zu meis­tern.

Wis­sens­wert

Der Früh­chen-Treff ist eine offe­ne Grup­pe, bei der Fami­li­en aus ganz Kärn­ten jeder­zeit ein­stie­gen kön­nen. Die Tref­fen fin­den immer am ers­ten Mon­tag im Monat, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr, abwech­selnd in Kla­gen­furt und Völ­ker­markt statt. Die nächs­ten Tref­fen: 3. Febru­ar 2025 (EKIZ Völ­ker­markt, Her­zog-Bern­hard-Platz 11) bzw. 3. März 2025 (Eltern­be­ra­tungs­stel­le Welz­en­egg, Ril­ke­stra­ße 1).

11.01.2025 17:00 - Update am: 30.10.2025 08:30
Anzeige
Unter­stüt­zung für Früh­ge­bo­re­ne und ihre Fami­li­en Jutta Hafner-Sorger, Gertrud Puaschitz und Verena Tscharf, Sarah Pucker, Landesrätin Beate Prettner und Stadtrat Franz Petritz (hinten von links) mit Lisa-Maria Wolf und Romina sowie Familie Juvan (vorne).

© Büro Landesrätin Prettner