St. Veit/Glan
Mit 182 km/h durch den Nebel
Ein 30-jähriger Bosnier raste am Dienstagabend mit 182 km/h über die S37 – erlaubt wären 100 km/h gewesen. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei stoppte den Mann, der seinen Probeführerschein sofort abgeben musste.
Gegen 20.25 Uhr war der Lenker auf der Klagenfurter Schnellstraße Richtung Süden unterwegs. Auf Höhe St. Veit-Mitte überholte er eine Zivilstreife und beschleunigte sein Fahrzeug weiter. Schließlich wurde er bei der Abfahrt St. Veit-Süd mit einer Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h gemessen.
Fahrverbot trotz emotionaler Begründung
Nach Abzug der Messtoleranz werden dem Mann 154 km/h vorgeworfen. Als Begründung gab er an, seine schwangere Frau habe Schmerzen, und er wollte schnellstmöglich nach Hause. Die Beamten ließen sich davon nicht erweichen – der Probeführerschein wurde sofort eingezogen, eine Anzeige folgt.
Warum Messtoleranzen eine Rolle spielen
Da die Geschwindigkeit mit dem Tacho eines ungeeichten Polizeifahrzeugs gemessen wurde, zieht die Polizei 15 Prozent ab. Bei geeichten Messgeräten wie Radarpistolen beträgt die Toleranz hingegen nur drei Prozent.