Kärnten
Kärnten wird Daten-Drehscheibe
Kärnten erhält direkten Anschluss an internationale Datenhighways. Mit dem Internetknoten ALPSiX und einem Glasfaserring wird die Region zum digitalen Hotspot. Der IT-Standort gewinnt an Tempo, Sicherheit und Attraktivität.
Kärnten baut seine digitale Infrastruktur aus und wird zum Internet-Drehkreuz für den Alpen-Adria-Raum.© WKK I Studiohorst
Bisher liefen Datenströme aus Kärnten über Wien, doch das ändert sich ab 2026. Mit dem neuen Internetknoten ALPSiX in Fürnitz wird der Zentralraum direkt an die internationalen Datenautobahnen Arelion und EXA Infra/TürkTelekom angebunden. Dadurch sinken Latenzzeiten drastisch, was innovative Technologien wie Telemedizin oder autonomes Fahren ermöglicht. Der Wirtschaftsstandort profitiert, denn schnelle Verbindungen locken Rechenzentren und IT-Unternehmen an.
Zentralraum erhält Glasfaserring
Ein neuer Glasfaserring wird die Technologiezentren Lakeside Park in Klagenfurt und den High Tech Campus Villach miteinander verbinden. Zwei unabhängige Leitungen verlaufen nördlich und südlich des Wörthersees und sorgen für maximale Ausfallsicherheit. Die Investition von sechs Millionen Euro stärkt die digitale Infrastruktur und macht den Wirtschaftsstandort international wettbewerbsfähig.
Neue Arbeitswelten und digitale Zukunft
Mit dem ALPSiX-Projekt soll auch der Brain-Drain gestoppt werden. Christiane Holzinger, Aufsichtsratsvorsitzende der Breitbandinitiative Kärnten, setzt auf moderne Arbeitskonzepte: Ein großer Coworking-Space zwischen Alpen und Adria soll digitale Nomaden und Fachkräfte anziehen. Gleichzeitig erhält die Digitalisierung der Landesverwaltung einen Schub, von dem auch die Bevölkerung profitieren soll. Bereits 2025 soll der Glasfaserring in Betrieb gehen, 2026 folgt der ALPSiX-Knoten.
