Globasnitz
“Ich gelobe“: 380 Rekruten sprachen Treueeid
Am Sportplatz von Globasnitz sprachen 380 Rekruten aus Kärnten und der Steiermark ihren Treueid. Es war die erste Angelobung dieses Jahres.
© LPD Kärnten/Varh
380 Rekruten wurden am Freitag (31. Jänner 2025) in Globasnitz am Sportplatz angelobt, indem sie ihr Versprechen auf die Republik abgegeben haben. „Ich gelobe“ tönte es von den Jungsoldaten des Jägerbataillons 26 aus der Türk-Kaserne (Spittal/Drau), des Pionierbataillons 1 aus der Rohr-Kaserne (Villach), des Führungsunterstützungsbataillons 1 aus der Lutschounig-Kaserne (Villach), des Stabsbataillons 7 aus der Goëss-Kaserne (Klagenfurt), der Sanitätslehrkompanie des Sanitätszentrums Süd aus der Laudon-Kaserne (Klagenfurt), der Stabskompanie & Dienstbetrieb des Militärkommandos Kärnten aus der Khevenhüller-Kaserne (Klagenfurt) und des Jägerbataillons 17 aus der Erzherzog Johann-Kaserne (Steiermark).
Wichtigkeit eines funktionierenden Heeres
Landeshauptmann Peter Kaiser erklärte in seiner Rede den Wert des Österreichischen Bundesheeres, der sich von Jahr zu Jahr steigere. Sei es in Auslandseinsätzen, in der steten Bereitschaft, im Katastropheneinsatz, darin, den Menschen in Krisen zur Seite zu stehen oder in der Grenzsicherung: “Wir alle wissen um den Wert der Verteidigungsfähigkeit Bescheid. Und daher wird auch das Land alles tun, die Partnerschaft mit dem Österreichischen Bundesheer fortzuführen und die nötige Infrastruktur bereit zu stellen.” Kaiser hielt fest, dass ein funktionierendes Bundesheer in der geschlossenen Einheit mit der Bevölkerung auch in der gesamten Außenwirkung wichtig sei. Sie seien eine weitere Sichtbarkeit einer gelebten liberalen Demokratie über die Grenzen hinaus.
Erste Angelobung des Jahres
Philipp Eder, Militärkommandant von Kärnten, betonte, dass das Österreichische Bundesheer höchste Anerkennung und höchstes Vertrauen der Bevölkerung genieße: „Die nun geplanten Investitionen in das Bundesheer machen uns schlagkräftig und wir werden mit modernem Gerät unserer Aufgabe nachkommen können.” Bürgermeister Bernhard Sadovnik verwies auf die langjährige Geschichte seiner Gemeinde Globasnitz und auf das „gedeihlichen Miteinander der Menschen, die die Zweisprachigkeit leben“ sowie auf die Symbolik, die erste Angelobung des Jahres in Globasnitz durchzuführen.
Viele Ehrengäste waren dabei
Die Verlesung der Gelöbnisformel sowie die Begrüßung der Familien der Soldaten sowie der Ehrengäste erfolgte durch Gerald Trampusch, Kommandant des Pionierbataillon 1. Trampusch hieß neben vielen Vertretern des öffentlichen Lebens und der Blaulichtorganisationen, die Abgeordneten Josef Ofner, Hannes Mak, Hermann Srienz und Manuela Lobnik, Landesamtsdirektor Dieter Platzer, Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin, den Obmann des Zivilschutzverbandes Rudi Schober sowie die Vertreter der Geistlichkeit willkommen.
