Kärnten
Faschings-Zeitung sorgt für Debatten
Umstrittene Bauarbeiten am Südufer des Wörthersees sorgen für hitzige Debatten. Anrainer, Touristiker und Umweltschützer schlagen Alarm – die Faschingszeitung bringt das Thema nun groß raus.
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Betonpfeiler und Mauern an der Anlegestelle Weißes Rössl in Maria Wörth – was offiziell genehmigt sein soll, sorgt bei vielen für Entsetzen. Der Vorwurf: Die Baumaßnahmen schaden der Umwelt, zerstören wertvolle Schilfgürtel und gefährden die Trinkwasserqualität.
Forderung nach Rückbau wird laut
Die Wut ist groß, die Forderungen klar: Der Verursacher soll nicht nur zurückbauen, sondern auch eine fachgerechte Renaturierung finanzieren. „Es kann nicht sein, dass hier auf Kosten der Natur gebaut wird“, heißt es von empörten Anrainern.
Volksbefragung in Diskussion
Die Debatte könnte bald auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine Volksbefragung wird in Erwägung gezogen, um gegen weitere Bausünden in den Kärntner Uferzonen vorzugehen. Innerhalb eines Jahres sollen laut Forderung alle Schäden behoben werden – notfalls mit Zwangsmaßnahmen.
