Kuriose Szenen
Prozess gegen “Hinti” abgebrochen
Richter "prozessunfähig" aus dem Saal geführt.
Das Training von Bundesligist Austria Klagenfurt heute ohne den neuen Verteidigerstar Martin Hinteregger stattgefunden. “Hinti” musste sich wegen Körperverletzung am Bezirksgericht in Völkermarkt verantworten, ihm wird Körperverletzung vorgeworfen. Planmäßig nahm der Verteidigerhüne auch Platz im Gerichtssaal, doch zu einer wirklichen Verhandlung ist es erst gar nicht gekommen.
Richter prozessunfähig
Mehr als kurios ging es weiter. Der vorsitzende Richter schien nicht in der Lage, den Prozess zu führen. Er wurde nach knapp einer Stunde stolpernd aus dem Saal begleitet, weigerte sich aber anschließend, die Verhandlung abzubrechen. Nach einer kurzen internen Beredung gab es dann doch einen Abbruch. Offiziell soll es sich um einen medizinischen Notfall handeln. Wie es weiter geht, steht noch nicht fest.
Unrühmlicher Vorfall am Fußballplatz
Der unrühmliche Vorfall, über den heute hätte verhandelt werden sollen, hat sich bereits am 14. September des Vorjahres im Zuge des Unterliga-Meisterschaftsspieles Mittlern gegen Sirnitz zugetragen. Kurz vor Abpfiff stand es 3:3, ehe in der 90. Spielminute die Heimmannschaft Mittlern zum 4:3‑Sieg einnetzte. Noch während der Mittlerner Jubelszenen kam es zu einen Zusammenstoß zweier Männer außerhalb des Spielfeldes. Laut Zeugenaussagen seien die zwei Männer aufeinander zugelaufen, worauf einer zu Boden ging. Beim mutmaßlichen Angreifer soll es sich um den damaligen Sirnitz-Trainer Martin Hinteregger handeln. Das vermeintliche Opfer erstattete Anzeige wegen Körperverletzung.
“Hinti” verteidigt sich
Martin Hinteregger verteidigt sich gegen eine Vorverurteilung. “Ich wurde beschimpft und provoziert.” Sein Rechtsanwalt Arthur Berger gegenüber der Kleinen Zeitung: “Nachdem mein Mandant das gesamte Match provoziert und beschimpft wurde, hat er sich bedauerlicherweise zu einem Schubser hinreißen lassen.” Für den sympathischen Fußballer gilt die Unschuldsvermutung.


