Griffen
Neues Bildungs- und Sportzentrum entsteht
Ein Meilenstein für die Bildung: In Griffen entsteht ein modernes Bildungszentrum für Kindergarten, Volksschule und Musikschule. Der feierliche Spatenstich markiert den Start eines Millionenprojekts.
Spatenstich für das Bildungs- und Sportzentrum Griffen: Ein Millionenprojekt für die Zukunft der Kinder nimmt Gestalt an.© Marktgemeinde Griffen bzw. Büro LR Fellner
Baubeginn eines Zukunftsprojekts Mit einem feierlichen Spatenstich fiel gestern (Donnerstag) um 21.15 Uhr der Startschuss für das Bildungs- und Sportzentrum Griffen. Anwesend waren Bildungsreferent Landesrat Daniel Fellner, Bürgermeister Josef Müller, Architektin Gisela Stramitzer, Planer Gerald Hanschitz, Vertreter der Bauunternehmen, Gemeinderäte sowie die Schulleitungen und Pädagoginnen der beteiligten Bildungseinrichtungen. Auch die Kinder der Volksschule und des Pfarrkindergartens waren vor Ort und umrahmten die Feier mit musikalischen Beiträgen.
Ein einzigartiges Vorhaben
Landesrat Fellner lobte die außergewöhnliche Vorbereitung der Gemeinde: “Ich habe es bisher nicht erlebt, dass eine Gemeinde bereits Jahre vor Baustart alle freien Finanzmittel zur Umsetzung eines Projekts ansammelt.” Besonders beeindruckt zeigte er sich von der großzügigen Spende der Unternehmerfamilie Milavec, die mit 240.000 Euro das Projekt unterstützt. “Jeder Euro, der in die Bildung unserer Kinder investiert wird, ist ein gut investierter Euro”, betonte Fellner und sicherte auch Unterstützung für die zweite Bauphase zu.
Gemeinde beweist Weitblick
Bürgermeister Müller zeigte sich erfreut, dass dieses “Zukunftsprojekt für die Kinder der Gemeinde trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen” realisiert werden kann. Sein Dank galt dem Schulgemeindeverband Völkermarkt, dem Bildungsbaufonds des Landes und allen beteiligten Abteilungen sowie den zahlreichen Unterstützern. Der Umbau des leerstehenden Mittelschulgebäudes vermeidet Leerstand, nutzt vorhandene Strukturen und spart zusätzliche Bodenversiegelung. “Auch wenn diese Variante teurer als ein Neubau ist, zahlt sie sich langfristig aus”, sagt Müller.
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Von der Idee zur Umsetzung
Die Planungen für das Bildungszentrum reichen bis ins Jahr 2018 zurück. Nach ersten Gesprächen zur Bedarfsanalyse folgten Verhandlungen mit dem Schulgemeindeverband, Planungsarbeiten und notwendige Beschlüsse. 2023 fiel die Entscheidung für einen Zubau zur Volksschule sowie die Nachnutzung des Mittelschulgebäudes. Die Baukosten betragen 7 Mio. Euro netto. Bis September 2025 soll die erste Bauphase abgeschlossen sein, Baustufe zwei folgt bis 2026.
