Bundesliga
Pacult erwartet „50:50-Spiel“ im Tivoli
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Schon im Grunddurchgang hatten sich bei der Austria starke und weniger überzeugende Auftritte abgewechselt. Heute soll es bei der WSG in der Achterbahn wieder aufwärts gehen.
Tobias Koch setzt die Tioler Jonas David, Adam Stejskal und Lukas Sulzbacher unter Stress.© GEPA/skaustriaklagenfurt.at
„Natürlich müssen wir die individuellen Fehler abstellen, mit denen wir Altach zuletzt stärker gemacht haben. Das hat uns mögliche Punkte gekostet”, blickt Pacult auf den jüngsten Auftritt zurück und die Partie im Tivoli-Stadion voraus. Er sei davon überzeugt, dass sie ihre Lehren daraus gezogen haben, eine gute Leistung zeigen und aus Tirol etwas mitnehmen werden.
“Wir können das kompensieren”
Die personelle Situation hat sich allerdings etwas verschlechtert. Mit Dikeni Salifou und Ben Bobzien fehlen zwei Stammkräfte wegen einer Gelbsperre, zudem war Martin Hinteregger im Verlauf der Woche an einem Infekt erkrankt. Laurenz Dehl und Sky Schwarz befinden sich im Aufbau. Immerhin konnte Tobias Koch nach vierwöchiger Verletzungspause am Mittwoch wieder voll einsteigen. „Natürlich werden wir in der Mannschaft einige Umstellungen vornehmen müssen. Aber ich bin sicher, dass wir das kompensieren können”, meint Pacult.
Halten als Neunter bei 13 Zählern
Die Bilanz zwischen den Waidmannsdorfern und Wattens ist im bisherigen Saison-Verlauf ausgeglichen. In Innsbruck gewann die Austria durch ein Goldtor von David Toshevski, allerdings muss man sich den Grün-Weißen im Wörthersee-Stadion deutlich mit 0:3 geschlagen geben. In der Qualifikationsgruppe sind der LASK und der TSV Hartberg enteilt, die vier anderen Teilnehmer am unteren Playoff scheinen den Absteiger in die 2. Liga unter sich auszuspielen. Die Violetten halten als Neunter bei 13 Zählern, es folgen Altach und die WSG Tirol, die mit einem Dreier im direkten Duell an den Kärntnern vorbeiziehen würden. Schlusslicht acht Runden vor dem Ende ist der GAK.



