Bundesliga
Lizenz verweigert: Austria muss bangen!
Mit Ausnahme von Austria Klagenfurt haben alle Erstligisten in erster Instanz die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2025/26 erhalten. Bei den Kärntnern wurden finanzielle Bedenken angemeldet.
„Den Beschluss nehmen wir zur Kenntnis, akzeptieren ihn jedoch nicht. Wir stehen bereits in engem, sachlichen Austausch mit der Bundesliga und werden alle Hebel in Bewegung setzen, um die noch offenen Punkte fristgerecht im Rahmen des Berufungsverfahrens zu klären“, erklärte Klagenfurts Hauptgesellschafter und Vizepräsident Zeljko Karajica. Die Austria werde das laufende Geschäftsjahr erstmals mit einem positiven Ergebnis abschließen, meinte Karajica.
Durchschnitt: 4.297 Zuschauer
Seit dem Einstieg seiner SEH Sports & Entertainment Holding im Jahr 2019 gehe es kontinuierlich bergauf, schreibt die Austria ihrer Webseite. „Unser Verein hat sich sportlich hervorragend entwickelt und wirtschaftlich konsolidiert”, sagt Karajica. Erstmals seit dem Aufstieg ins Oberhaus 2021 verpasste die Truppe von Peter Pacult heuer die Meistergruppe. Der Publikumszuspruch ist leicht rückläufig: Im Schnitt fanden sich im Wörthersee Stadion in dieser Saison offiziell 4.297 Zuschauer ein.
Schriftlich Protest erheben
Mögliche Sanktionen gegen Klagenfurt stehen erst nach dem Ende des Instanzenzuges fest. Gegen den Senat-5-Beschluss können die Clubs bestimmungsgemäß innerhalb von acht Tagen beim Protestkomitee schriftlich Protest erheben — die Frist endet heuer aufgrund des Feiertages am Dienstag, den 22. April. Die Entscheidung des Protestkomitees wird bis 2. Mai getroffen sein. Damit endet dann der Instanzenweg innerhalb der Bundesliga. Danach kann innerhalb von acht Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht eingebracht werden.



