Eishockey
KAC verliert im Finale: Salzburg ist Meister
Salzburg behielt in der vierten Finalserie gegen den Rekord-Champion zum dritten Mal die Oberhand.
© GEPA/David Geieregger
Die Mannschaft um Kapitän Thomas Raffl setzte sich vor 3.400 Zuschauern gegen den KAC 4:0 durch, entschied damit auch das vierte Match der Finalserie der ICE Hockey League für sich und schaffte damit einen „sweep“.
12. Meistertitel der Clubgeschichte
Den Grundstein für das neuerliche Meisterstück hatten die Salzburger schon im Auftaktduell beim Grunddurchgangssieger in Kärnten mit einem 2:1 nach Verlängerung gelegt. Dem waren ein Heim‑4:0 und zuletzt am Dienstag ein Auswärts‑3:1 gefolgt. Vor eigenem Publikum konnte nun der 12. Meistertitel der Clubgeschichte gefeiert werden, die Liga konnte seit dem Einstieg im Jahr 2004 zum zehnten Mal für sich entschieden werden. Erst zum zweiten Mal gewannen die Salzburger dabei das entscheidende Spiel in der eigenen Halle.
Raffl leitete Sieg ein
Die Salzburger waren wie in der siebenten Partie 2024 (6:2) eiskalt vor dem Tor und hatten zudem einen starken Atte Tolvanen im Gehäuse. Dies war auch schon in der gesamten Play-off-Serie das Erfolgsrezept. Raffl selbst leitete den Erfolg in Überzahl ein. Die Gäste hielten zwar voll dagegen, mussten allerdings 45 Sekunden nach Wiederbeginn den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Nach Vorarbeit von Mario Huber war es Tyler Lewington, der alleine vor dem Tor stehend Goalie Sebastian Dahm keine Chance ließ.
Schlusspunkt: Empty-Net-Treffer
Dieser bekam auch noch den Puck durch die Beine nach einem Abschluss von Lucas Thaler (38.). Peter Schneider hatte Thomas Hundertpfund zuvor die Scheibe erfolgreich abgejagt. Auf der anderen Seite hatte sich Tolvanen etwa davor bei einer Chance von Nick Pastujov (25.) und danach bei einer weiteren von Hundertpfund (40.) auszeichnen können. Im Schlussabschnitt verteidigten die Hausherren geschickt und hielten somit sogar die Null. Troy Bourke sorgte mit einem Empty-Net-Treffer (57.) noch für den Schlusspunkt.