Wolfsberg

Was­ser­kraft-Pro­jekt im Rat­haus prä­sen­tiert

Im Laufe des kommenden Jahres soll das bestehende Auslaufkraftwerk hinter dem Autohaus Dohr durch ein modernes Flusskraftwerk ersetzt werden.

Was­ser­kraft-Pro­jekt im Rat­haus prä­sen­tiert Vizebürgermeister Alexander Radl, Hannes Taubinger, Projektleiter Thomas Buchsbaum-Regner, Gemeinderätin Waltraud Beranek und Bauamtsleiter Gernot Rüf (von links).

© Stadtgemeinde Wolfsberg

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Ein zukunfts­wei­sen­des Infra­struk­tur­pro­jekt stell­te die Kit­tel Müh­le Was­ser­kraft GmbH im Rat­haus der Stadt­ge­mein­de Wolfs­berg vor. Im Mit­tel­punkt der Prä­sen­ta­ti­on vor einer Grup­pe inter­es­sier­ter Anrai­ner stand das Lavant­kraft­werk Rit­zing, das — eben­so wie das Kraft­werk Priel­ham­mer im Wolfs­ber­ger Stadt­ge­biet (Trattl) — seit 2021 im Eigen­tum des nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Fami­li­en­un­ter­neh­mens steht.

Das sind die Zie­le

Im Lau­fe des kom­men­den Jah­res soll das bestehen­de Aus­lauf­kraft­werk hin­ter dem Auto­haus Dohr durch ein moder­nes Fluss­kraft­werk ersetzt wer­den. Der neue Stand­ort ist rund 250 Meter fluss­ab­wärts, ober­halb der höl­zer­nen Fuß­gän­ger­brü­cke, geplant. Mit dem Ersatz­neu­bau ver­fol­gen die Betrei­ber meh­re­re Zie­le:

  • Erhö­hung der Strom­erzeu­gung: Die jähr­li­che Ener­gie­pro­duk­ti­on soll von 1,0 GWh (Ver­sor­gung von ca. 300 Haus­hal­ten) auf 2,2 GWh (600 Haus­hal­te) gestei­gert wer­den.
  • Inte­grier­ter Hoch­was­ser­schutz: Im Rah­men des Pro­jekts wird von der Mün­dung des Auen­bachs bis zur Mün­dung des Schu­del­bachs auf rund 800 Meter ein Hoch­was­ser­schutz umge­setzt, der in der Lage ist, ein 100-jähr­li­ches Hoch­was­ser zu bewäl­ti­gen. Der­zeit besteht in die­sem Abschnitt der Lavant kein Hoch­was­ser­schutz.
  • Fisch­auf­stiegs­hil­fe: Eine moder­ne Fisch­wan­der­hil­fe soll künf­tig die öko­lo­gi­sche Durch­gän­gig­keit der Lavant für Fische und ande­re Was­ser­le­be­we­sen sicher­stel­len – ein Ele­ment, das bei der bis­he­ri­gen Anla­ge fehlt.

Das Pro­jekt befin­det sich der­zeit in der Pha­se vor der Ein­rei­chung. Im Ide­al­fall könn­te im ers­ten Quar­tal 2026 mit den Bau­ar­bei­ten begon­nen wer­den, eine Fer­tig­stel­lung wäre dann im ers­ten Quar­tal 2027 rea­lis­tisch. Inves­tiert wer­den meh­re­re Mil­lio­nen Euro.

Vize­bür­ger­meis­ter bedankt sich

Der im Eigen­tum der Stadt­ge­mein­de befind­li­che Spiel­platz am Ost­ufer der Lavant sowie der angren­zen­de Park­platz wer­den für die Dau­er der Bau­ar­bei­ten auf nahe­ge­le­ge­ne Ersatz­flä­chen ver­legt und nach Pro­jekt­ab­schluss an ihren ursprüng­li­chen Orten wie­der­errich­tet.

Vize­bür­ger­meis­ter Alex­an­der Radl dank­te den Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen für die offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und unter­strich die Bedeu­tung des Vor­ha­bens: „In die­sem Abschnitt der Lavant besteht bis­lang kein Hoch­was­ser­schutz. Mit dem geplan­ten Kraft­werks­neu­bau gelingt es, nach­hal­ti­ge Ener­gie­ge­win­nung aus Was­ser­kraft mit effek­ti­ven Hoch­was­ser­schutz­maß­nah­men zu ver­bin­den.“

20.04.2025 19:00
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Was­ser­kraft-Pro­jekt im Rat­haus prä­sen­tiert Vizebürgermeister Alexander Radl, Hannes Taubinger, Projektleiter Thomas Buchsbaum-Regner, Gemeinderätin Waltraud Beranek und Bauamtsleiter Gernot Rüf (von links).

© Stadtgemeinde Wolfsberg