Villach-Land

Nötscher Muse­um star­te­te in die neue Sai­son

Das Museum des Nötscher Kreises wurde am 16. Mai 1998 eröffnet und ist dem Leben und Werk der Künstler des „Nötscher Kreises“ gewidmet. Das Museum ist ab 27. April bis 2. November 2025 geöffnet.

Nötscher Muse­um star­te­te in die neue Sai­son Künstlerin Elisabeth Wedenig, Landeshauptmann Peter Kaiser und Künstlerin Helga Druml (von links).

© LPD Kärnten/Höher

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Mit der Eröff­nung der Jah­res­aus­stel­lung unter dem Titel „Selbst­bild­nis­se im Fokus — Franz Wie­ge­le und Hel­ga Druml“ star­tet das Muse­um des Nötscher Krei­ses in die neue Sai­son. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser eröff­ne­te die Aus­stel­lung, in der es um die Selbst­dar­stel­lung begin­nend beim klas­si­schen Selbst­por­trait bis hin zum Sel­fi, dem moder­nen Selbst­bild­nis, geht. Die Wer­ke des Nötscher Krei­ses wer­den ergänzt durch Arbei­ten von Künst­ler­kol­le­gen wie jener von Hel­ga Druml und Eli­sa­beth Wede­nig.

Kunst und Kul­tur

Kai­ser dank­te allen, die es mög­lich machen, dass das Muse­um Nötscher Kreis bestehen kann und immer wie­der mit neu­en Aus­stel­lun­gen abseits des Zen­tral­rau­mes die Men­schen begeis­tert: “Kunst und Kul­tur füh­ren Men­schen zusam­men, las­sen den kri­ti­schen Aus­tausch zu und för­dern das Mit­ein­an­der vor allem in her­aus­for­dern­den Zei­ten.” Für den Lan­des­haupt­mann sei­en  Por­traits in der gesam­ten Kunst­ge­schich­te etwas Beson­de­res und auch mit einem Risi­ko ver­bun­den, sehen sich doch der Por­trai­tier­te selbst und sei­ne Betrach­ter aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln und Her­an­ge­hens­wei­sen.

Ent­wick­lung von Por­trait­kunst

Kura­to­rin Sig­rid Die­wald erklär­te zur Aus­stel­lung, dass Por­traits gene­rell immer mit einer Bot­schaft ver­bun­den sei­en, weil sie Ereig­nis­se im Leben des Por­trai­tier­ten oder die Ver­gäng­lich­keit des Seins sicht­bar machen. Es sei in der Aus­stel­lung die Ent­wick­lung der Por­trait­kunst vom ursprüng­lich exak­ten Abbild bis hin zur Dar­stel­lung kör­per­lich-see­li­scher Befind­lich­kei­ten oder selbst­kri­ti­scher Kom­po­nen­ten zu sehen. Selbst­bild­nis­se von Franz Wie­ge­le, Anton Kolig und Anton Mah­rin­ger wer­den eben­so gezeigt, wie jene von Hel­ga Druml und Eli­sa­beth Wede­nig. Die­se Aus­stel­lung läuft bis Sep­tem­ber 2025.

Wis­sens­wert

Das Muse­um des Nötscher Krei­ses wur­de am 16. Mai 1998 eröff­net und ist dem Leben und Werk der Künst­ler des „Nötscher Krei­ses“ gewid­met, wie Sebas­ti­an Isepp (1884–1954), Franz Wie­ge­le (1887–1944), Anton Kolig (1886–1950) und Anton Mah­rin­ger (1902–1974). Das Muse­um ist im Geburts­haus von Franz Wie­ge­le im Zen­trum von Nötsch. Das Muse­um ist ab 27. April bis 2. Novem­ber 2025 geöff­net.

28.04.2025 11:00 - Update am: 30.10.2025 08:31
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Nötscher Muse­um star­te­te in die neue Sai­son Künstlerin Elisabeth Wedenig, Landeshauptmann Peter Kaiser und Künstlerin Helga Druml (von links).

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