Velden
Horst Moser als Sängerbund-Obmann bestätigt
Bei der 160. Jahreshauptversammlung des Kärntner Sängerbundes wurde Horst Moser einstimmig für eine weitere Amtszeit bestätigt – eingebettet in ein würdiges Fest voller Musik, Geschichte und Zukunftsvisionen.
Einstimmig wiedergewählt: Horst Moser bleibt Obmann des Kärntner Sängerbundes und wurde bei der 160. Jahreshauptversammlung in Velden gefeiert.© Kärntner Sängerbund
Velden am Wörther See stand am Wochenende ganz im Zeichen des Kärntner Chorgesangs. Die 160. Jahreshauptversammlung des Kärntner Sängerbundes wurde heuer von Chorregion-Wörthersee-Rosental-Obmann Seppi Tschebull organisiert – mit einem feierlichen Rahmenprogramm, das die Verbundenheit von Kultur und Geschichte spürbar machte. Historiker Andreas Kleewein führte die Bundesvorstandsmitglieder durch bedeutende Stationen der Veldener Ortsgeschichte und erinnerte etwa an die Entstehung des Ortsnamens, die Zeit der Monarchie und die dramatischen Grenzfragen rund um die Volksabstimmung 1920.
Einhelliges Votum für bewährtes Team
Der Höhepunkt des Tages folgte im Casineum am See: Die Delegierten wählten einstimmig Horst Moser erneut zum Obmann des Kärntner Sängerbundes. Der 12 Jahre amtierende Funktionär wurde gemeinsam mit seinem gesamten Vorstand ohne Gegenstimme bestätigt. Ein eindrucksvolles Zeichen des Vertrauens in seine Arbeit.
Musikalische Glanzlichter setzten bei der Versammlung der „Jugendchor Velden“ unter der Leitung von Carmen Sabernig, die stimmgewaltige Formation „VoiSix“, „Die Rosentaler“ und der „Gemischte Polizeichor Kärnten“. Die Darbietungen riefen große Begeisterung im vollbesetzten Festsaal hervor.
Namensdiskussion nimmt Fahrt auf
Auch die Weiterentwicklung des Verbandes war Thema. Seppi Tschebull, ehemaliger Obmann des Sängergau Wörthersee und heutiger Motor der Chorregion Wörthersee-Rosental, gab der Debatte um eine moderne Namensgebung neuen Schub. Der Begriff „Chorregion“ bringe die Schönheit der Regionen besser zum Ausdruck, so Tschebull. Unterstützt wurde er dabei vom 91-jährigen Komponisten Hellmuth Drewes sowie dem legendären Chorleiter Siegi Hoffmann.
Emotionaler Ausklang mit Drewes
Zum Abschluss dirigierte Hellmuth Drewes sein eigenes Lied „Auf da Fratn“, das von allen Anwesenden gemeinsam gesungen wurde. Ein ergreifender Moment, der das Gemeinschaftsgefühl der Kärntner Chorszene unterstrich.
