Nachruf

SPÖ Hüt­ten­berg trau­ert um Ex-Bür­ger­meis­ter

Der langjährige Bürgermeister von Hüttenberg, Rudolf Schratter, ist verstorben – die SPÖ verliert einen Visionär mit Herz für Kultur und Soziales.

Kerze Rudolf Schratter war nicht nur Bürgermeister, sondern ein kultureller Brückenbauer mit Herz und Vision.

© Pixabay/Gerd Altmann

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Rudolf Schrat­ter präg­te jahr­zehn­te­lang das poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Leben im Bezirk St. Veit/Glan. Als Bür­ger­meis­ter von Hüt­ten­berg war er nicht nur ein lei­den­schaft­li­cher Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, son­dern auch ein Brü­cken­bau­er zwi­schen Kul­tu­ren. Beson­ders die Ver­bin­dung zur tibe­ti­schen Kul­tur und sei­ne enge Freund­schaft mit dem berühm­ten Berg­stei­ger und Autor Hein­rich Har­rer mach­ten ihn weit über Kärn­ten hin­aus bekannt.

Freund und Weg­be­glei­ter von Hein­rich Har­rer

Schrat­ter lei­te­te das Hein­rich-Har­rer-Muse­um in Hüt­ten­berg mit gro­ßem Enga­ge­ment. Er ver­mit­tel­te in zahl­lo­sen Ver­an­stal­tun­gen, Füh­run­gen und Begeg­nun­gen zwi­schen der hei­mi­schen Bevöl­ke­rung und der Welt Tibets. Die enge Ver­bun­den­heit zu Har­rer präg­te sei­ne kul­tu­rel­le Arbeit nach­hal­tig – Schrat­ter war kein rei­ner Muse­ums­lei­ter, son­dern ein welt­of­fe­ner Ver­mitt­ler.

Sozia­le Empa­thie als poli­ti­sche Maxi­me

Auch als Bür­ger­meis­ter war Schrat­ter eine prä­gen­de Figur. Sein Wir­ken stand stets im Zei­chen des sozia­len Mit­ein­an­ders. Er setz­te sich mit gro­ßem Weit­blick für die Anlie­gen aller Gemein­de­bür­ge­rin­nen und Gemein­de­bür­ger ein. Für vie­le war er ein ver­läss­li­cher Ansprech­part­ner, Zuhö­rer und Gestal­ter.

Tie­fe Trau­er bei der SPÖ

„Wir ver­lie­ren einen Visio­när und lie­ben Freund“, beto­nen SPÖ-Bezirks­vor­sit­zen­der, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Gün­ter Lei­kam, und die Vor­sit­zen­de der SPÖ Hüt­ten­berg, Vize­bür­ger­meis­te­rin Sophie Pol­zer. Die Anteil­nah­me gilt sei­ner Gat­tin und der gesam­ten Fami­lie. Die SPÖ im Bezirk St. Veit wird Rudolf Schrat­ter stets ein ehren­des Andenken bewah­ren.

Ein letz­tes „Freund­schaft“ – in tie­fer Dank­bar­keit und mit gro­ßem Respekt.

Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser wür­digt Rudolf Schrat­ter ihn als enga­gier­ten Kom­mu­nal­po­li­ti­ker und lei­den­schaft­li­chen Kul­tur­ver­mitt­ler.

Ein Leben für Hüt­ten­berg

„Mit Rudolf Schrat­ter ver­liert Kärn­ten einen Men­schen, dem sei­ne Hei­mat und ihre Ent­wick­lung stets ein Her­zens­an­lie­gen waren“, sagt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser. Schrat­ter hat über Jahr­zehn­te hin­weg das gesell­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Leben der Gemein­de Hüt­ten­berg geprägt. Beson­ders her­vor­ge­ho­ben wird sein Wir­ken als Bür­ger­meis­ter, das durch Sach­ver­stand, Weit­blick und sozia­les Enga­ge­ment gekenn­zeich­net war. Auch nach sei­nem Rück­zug aus der Poli­tik blieb Schrat­ter eine prä­gen­de Figur im kul­tu­rel­len und gesell­schaft­li­chen Leben der Regi­on.

Schrat­ters Arbeit als Lei­ter des Hein­rich-Har­rer-Muse­ums habe zur Bewah­rung und Ver­mitt­lung des kul­tu­rel­len Erbes der Regi­on bei­getra­gen. „Sein jahr­zehn­te­lan­ger Ein­satz für Hüt­ten­berg und sei­ne Ver­diens­te um das kul­tu­rel­le Erbe der Regi­on hin­ter­las­sen blei­ben­de Spu­ren.”

 

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05.05.2025 10:01 - Update am: 05.05.2025 10:58
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Kerze Rudolf Schratter war nicht nur Bürgermeister, sondern ein kultureller Brückenbauer mit Herz und Vision.

© Pixabay/Gerd Altmann